Zu kurz! Eine Stadt sucht ihren Weihnachtsbaum

2016 hatte Zwickau sogar den größten Baum Sachsens - mit stolzen 25 Metern.
2016 hatte Zwickau sogar den größten Baum Sachsens - mit stolzen 25 Metern.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Zwickau - In Zwickau kommt es doch auf die Länge an - zumindest beim Weihnachtsbaum. Und genau dort liegt für die Stadt und den Veranstalter "Kultour Z" gerade das große Problem: Kein Baum ist bisher groß genug, um im Dezember aufgestellt zu werden.

Anderthalb Jahre nach dem Streit um den als "Krüppelfichte" verspotteten Weihnachtsbaum aus dem Jahr 2015 hat die Truppe um "Kultour Z"-Chef Matthias Rose (56) schon wieder ein Problem:

Die Weihnachtsmarkt-Macher suchen dringend einen stattlichen Baum. Und genau da liegt das Problem. "Die sind alle zu klein", sagt Carolin Wolf von der "Kultour Z".

Wohlgemerkt die bislang von den Zwickauern vorgeschlagenen Bäume: Gerade mal 18 bis 20 Meter messen die. Und das ist viel zu klein!

Matthias Rose (56) sucht den 2017'er Weihnachtsbaum.
Matthias Rose (56) sucht den 2017'er Weihnachtsbaum.  © Foto: Ralph Köhler/propicture

„25 Meter sollten es schon sein“, so Wolf.

Lediglich ein Baum misst stattliche 30 Meter. Doch einer ist zu wenig. Wolf: "Wir wollen ja eine Auswahl haben."

Deshalb sind die Zwickauer aufgerufen, bis zum 15. Juli noch einmal größengerechte Vorschläge einzureichen. Bäume aus dem Vogtland oder dem Erzgebirge sind nicht gewünscht. "Es sollte ein regionaler Bezug da sein."

Die Kosten für die Fällung und den Transport trägt die "Kultour Z".

"Der Weihnachtsbaum ist der Blickfang des Weihnachtsmarktes und sollte somit eine gewisse Größe haben", so Wolf.

2015 war ein Desaster: Der Baum wurde als "Krüppelfichte" verspottet.
2015 war ein Desaster: Der Baum wurde als "Krüppelfichte" verspottet.  © Pro Picture/Ralph Köhler

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