Wohnen in der Zukunft: Zwickau zeigt wie's geht

Sebastian Wolf (33) von der Westsächsischen Hochschule steuert per Computer 
einen absenkbaren Küchenschrank.
Sebastian Wolf (33) von der Westsächsischen Hochschule steuert per Computer einen absenkbaren Küchenschrank.  © Uwe Meinhold

Zwickau - Eine sprachgesteuerter Licht- und Heizungsregelung, die als Spiegel getarnte Infrarotheizung, absenkbare Küchenschränke: In Zwickau wird gezeigt, wie Wohnen in der Zukunft aussehen könnte. Im ehemaligen Erlenbad entstand ein deutschlandweit einzigartiges, weil visionäres Kompetenzzentrum (TAG24 berichtete) - das Freitag eingeweihte „Ubineum“.

Freistaat und Stadt investierten 3,2 Millionen Euro. Auf 1180 Quadratmetern entstanden Büros, Labore, Ausstellungsräume und - als besonderes Highlight - eine 200 Quadratmeter umfassende vollautomatische Musterwohnung.

„Ein Traum geht in Erfüllung, jetzt muss er mit Leben erfüllt werden“, sagt Professor Tobias Teich von der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Das Ubineum geht auf seine Idee zurück, er brachte die verschiedenen Partner (u.a. WeWoBau, Johanniter, Alippi, ZEV) dort zusammen.

Ab Montag kann sich nun jeder im Ubineum zum Thema „Wohnen in der Zukunft“ beraten lassen. „Wir wollen intelligent vernetzte Lebensumgebungen schaffen.“ Dazu soll die Zukunft bezahlbar bleiben.

Für die Sprachsteuerungs-Technik werden rund 5000 Euro veranschlagt. Zielgruppe sind aber nicht nur die Bürger, sondern auch Unternehmer und Vermieter.

Die Schaltzentrale einer modernen Wohnung: Von diesem kleinen Bedienfeld aus 
werden wichtige Funktionen ausgelöst.
Die Schaltzentrale einer modernen Wohnung: Von diesem kleinen Bedienfeld aus werden wichtige Funktionen ausgelöst.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold


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