Leiche von 26-jähriger Frau gefunden: Warum musste Julia B. sterben?

Ein Teddybär und Blumen erinnern am Fundort der Leiche an das Verbrechen.
Ein Teddybär und Blumen erinnern am Fundort der Leiche an das Verbrechen.  © René Priebe

Mannheim/Zwingenberg - Im Fall der getöteten jungen Frau (26) aus Heidelberg hat die Polizei die intensiven Nachforschungen am Fundort der Leiche im südhessischen Zwingenberg ausgeweitet.

"Unsere taktisch geschulten Beamten wollen sichergehen, dass nichts übersehen wird", sagte ein Behördensprecher am Freitag in Mannheim.

Techniker hätten sich bei der erneuten Suchaktion am Donnerstag unter anderem die Zufahrten nahe der A5-Anschlussstelle Zwingenberg angeschaut. Beteiligt waren etwa 40 Polizisten. "Vier Augen sehen mehr als zwei. Wir werden mit großer Manpower an dem Fall dranbleiben", sagte der Sprecher.

Die Leiche von Julia B. war am 1. September in einem Graben an der Gemarkungsgrenze Bensheim/Zwingenberg nahe einem Gewerbegebiet gefunden worden (TAG24 berichtete). Die 26-Jährige hatte vor ihrem Verschwinden Mitte August Streit mit ihrem Lebensgefährten. Der 34-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Er soll den Konflikt eingeräumt haben. Mit Fotos und mehreren Fragen hatte sich Polizei vor kurzem erneut an die Bevölkerung gewandt (TAG24 berichtete).

Es seien einige Hinweise eingegangen, die nun geprüft würden, sagte der Behördensprecher. Weitere Spuren würden etwa von der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) in Stuttgart ausgewertet.

Titelfoto: René Priebe


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