Zwischenbilanz: So gut ist die neue ICE-Tempo-Strecke Berlin-München

Berlin - Das kann sich sehen lassen: Die Deutsche Bahn zieht nach 100 Tagen eine ersten Zwischenbilanz zu ihrer neuen Schnellfahrtstrecke zwischen Berlin und München und kann absolut zufrieden sein.

Ein ICE-Sonderzug fährt über die ICE-Neubaustrecke München - Berlin.
Ein ICE-Sonderzug fährt über die ICE-Neubaustrecke München - Berlin.  © Martin Schutt/dpa

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten entwickelte sich das neue Vorzeigeprojekt der Bahn zum Erfolgsgaranten.

In den ersten 100 Tagen nutzten knapp 1,2 Millionen Fahrgäste die neue Strecke. Das seien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum zwischen beiden Städten, teilte der bundeseigene Konzern am Dienstag mit.

Das Sitzplatzangebot in den ICE wurde von 10.000 auf 20.000 täglich erhöht.

Die Auslastung sei demnach "leicht gestiegen", auf gut 55 Prozent, sagte eine Bahnsprecherin.

Die ICE-Sprinter seien im Durchschnitt sogar zu 70 Prozent gefüllt. Diese Züge fahren morgens um 8 Uhr und nachmittags gegen 16 Uhr los und erreichen München beziehungsweise Berlin in vier Stunden.

Die Pünktlichkeit auf der Strecke liegt nach Angaben der Bahn über dem Bundesdurchschnitt des Fernverkehrs. Im Februar waren deutschlandweit 80,4 Prozent aller Fernzüge pünktlich.

Der Linienverkehr auf der neuen Trasse von München (über Erfurt und Leipzig) nach Berlin begann am 10. Dezember und war am 20. März 100 Tage alt geworden.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa


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