Spanien war gestern: So schön ist Pilgern in Sachsen

Der neue Weg führt Pilger jetzt direkt zur Kapelle St. Anna in Zwönitz.
Der neue Weg führt Pilger jetzt direkt zur Kapelle St. Anna in Zwönitz.  © Klaus Jedlicka

Zwönitz - Pilgern vor der Haustür: Der sächsische Jakobsweg bekommt Zu- wachs. Gut 3000 Kilometer vom Wallfahrtsziel Santiago de Compostela in Spanien entfernt, verbindet auf 21 Kilometern ein neues Teilstück die Pilgerstrecke zwischen Jahnsdorf und Lößnitz.

Offizielle Einweihung ist am Sonntag. Mitinitiator Gerd Lauckner (68) machte beim diesjährigen Pilgermarathon mit Gleichgesinnten schon einen Probelauf: "Die neue Strecke ist landschaftlich reizvoll. Außerdem führt sie über Zwönitz und damit zur St.-Annen-Kapelle, die traditionell ein Wallfahrtsort ist."

Gerd Lauckner ist schon unzählige Kilometer gepilgert: „Ich laufe alle zwei Jahre in Spanien rund 1000 Kilometer auf dem Jakobsweg."

Der Hut mit der Muschel als Erkennungszeichen und ein Pilgerstab sind immer dabei. "Irgendwann wollte ich mich auch zu Hause für den Ausbau des Weges engagieren."

Die Strecke verläuft traditionell auf alten Handelsstraßen, die schon vor Jahrhunderten von Pilgern genutzt wurden und ist mit dem Muschelsymbol gekennzeichnet.

"Wer sich vom Verein ,Sächsischer Jakobsweg‘ einen Pilgerpass besorgt, erhält in Gaststätten und Pensionen an der Strecke einen Preisnachlass."

Mitinitator Gerd Lauckner testete den neuen Pilgerweg schon.
Mitinitator Gerd Lauckner testete den neuen Pilgerweg schon.  © Klaus Jedlicka
Gerd Lauckner (68) testete mit Gleichgesinnten den neuen Pilgerweg St. Anna, der Teil des Jakobsweges ist.
Gerd Lauckner (68) testete mit Gleichgesinnten den neuen Pilgerweg St. Anna, der Teil des Jakobsweges ist.  © Klaus Jedlicka

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