Avocado-Milch: Leckerer Trend oder Platzverschwendung im Kühlschrank?

USA - Trends kommen und gehen und kommen dann nochmal wieder. Besonders, wenn es ums Essen geht. Schon lange gehört die Avocado zu den Trendsettern schlecht hin. 

Die Avocado gilt schon seit langer Zeit als Super-Food. (Symbolbild)
Die Avocado gilt schon seit langer Zeit als Super-Food. (Symbolbild)  © 123RF/Katsiaryna Hurava

Auf dem Toast oder im Salat is(s)t die Avocado, besonders unter Foodbloggern auf Instagram, ein Star. Jeder isst sie, jeder liebt sie.

Diese Liebe ist nicht ganz unbegründet. Die Frucht enthält die Vitamine A und E und viel pflanzliches Eiweiß.

Zwar besteht die Avocado auch aus viel Fett, da es sich aber um "gute" Fette handelt, ist das nur halb so wild.

Kein Wunder also, dass sich findige Menschen überlegt haben, was man noch alles mit der Superfrucht anstellen könnte. Das Ergebnis? Die Avocado-Milch.

Richtig. Eine "Milch" hergestellt aus Avocados. Das Avocado-Team erklärte es ABC-News so: "Wir haben uns vorgenommen, eine völlig neue Milch auf pflanzlicher Basis zu schaffen." 

Und weiter: "Wir haben sie geschaffen, damit ihr die Supernahrung und die immunitätssteigernden Vorteile der Avocado in eurer täglichen Ernährung haben könnt."

Die pflanzliche Milch besteht aus Wasser, Hafer, gefriergetrocknete Avocado, Wasserlinsenextrakt, Salz, Gellan-Gummi und natürliche Aromen. Hergestellt wird sie zu fairen Konditionen und mit recycelten Material verpackt, so das Unternehmen.

Seit drei Jahren ist die Avocado-Milch schon auf dem Markt. Im Gegensatz zu anderen Drinks aus Soja, Mandel, Hafer oder Kokosnuss, haben bisher aber wohl nur die wenigsten Milch-Ersatz-Konsumenten von der Avocado-Alternative gehört. 

Ob die Avocado-Milch auch gesünder sei, als ihre Konkurrenz lässt sich zurzeit noch nicht sagen, da es noch keine vergleichenden Studien zu dem Thema gibt, so Dr. Sabina Bera von "ABC News". 

Teurer ist sie auf jeden Fall. Im Online-Shop von Avocadomilk kostet eine Flasche mit 350 Mililitern Inhalt umgerechnet rund 3,50 Euro.  

Titelfoto: 123RF/Katsiaryna Hurava

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