Frühlingsrezepte: 2 leckere Vorschläge mit Spargel, Rhabarber und Erdbeeren

Der Frühling ist da - es wird wieder bunter und frischer auf unseren Tellern.

Viele freuen sich auf das Frühjahr, wenn draußen wieder alles anfängt, zu blühen. (Symbolbild)
Viele freuen sich auf das Frühjahr, wenn draußen wieder alles anfängt, zu blühen. (Symbolbild)  © 123rf/sarsmis

Nach den eher deftigen und herzhaften Speisen in den Wintermonaten sind jetzt im Frühling wieder leichtere, frischere und weniger fleischlastige Rezepte angesagt.

Es ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll, auf möglichst regional angebautes und somit saisonal verfügbares Obst und Gemüse zurückzugreifen. Es schmeckt nicht nur besser, sondern kann auch dazu beitragen, die Umwelt weniger zu belasten. Indem beispielsweise die Transportwege kürzer sind und übermäßiger Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde vermieden wird.

Das sollte jedoch nicht als Einschränkung wahrgenommen werden, sondern vielmehr als Möglichkeit, die ganze Vielfalt der verschiedenen Jahreszeiten zu entdecken und zu genießen.

Auf dem Speiseplan können jetzt im Frühling wieder Gerichte mit frischem Spinat, Rucola, Radieschen, Spargel, Rhabarber, Bärlauch, Erdbeeren und Kirschen stehen.

TAG24 stellt Dir zwei leckere Frühlingsrezepte zum Nachkochen vor und wünscht guten Appetit.

1. Frühlingsrezept: Kartoffel-Spargel-Salat

Um dem Kartoffel-Spargel-Salat eine aromatisch-nussige bis bittere Note zu verleihen, kann noch Rucola hinzugefügt werden.
Um dem Kartoffel-Spargel-Salat eine aromatisch-nussige bis bittere Note zu verleihen, kann noch Rucola hinzugefügt werden.  © 123rf/janevershinin

Rezept und Zubereitung

Für 4 Portionen benötigst Du folgende Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln, festkochend
  • 500 g Spargel
  • 8 große Radieschen
  • 1 große Zwiebel
  • 6 EL Öl
  • 50 ml Weißweinessig
  • 150 ml Geflügelbrühe
  • 1 TL Senf
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch

1. Zuerst werden die Kartoffeln in reichlich Salzwasser gekocht. Wenn die Kartoffeln gar sind, können sie geschält und in dünne Scheiben geschnitten werden.

Tipp 1: Wir raten vom Abschrecken der gekochten Pellkartoffeln ab und empfehlen stattdessen, sie nach dem Abgießen im heißen Topf kurz ausdämpfen zu lassen. Somit wird verhindert, dass die Kartoffeln erneut Wasser aufnehmen, und sie behalten ihr volles Aroma.

Tipp 2: Die Pellkartoffeln können übrigens auch schon einen Tag vorher zubereitet werden.

2. Während die Kartoffeln kochen, kann der Spargel geschält werden. Je nach Sorte wird er danach 8 bis 15 Minuten in etwas Salzwasser gegart. Wenn Du ihn mit der Gabel etwas anhebst und er sich nach unten biegt, ist der Spargel fertig. Schneide ihn anschließend in dünne Scheiben oder drittel die Stangen und gib ihn zu den fertigen Kartoffeln.

3. In diesem Schritt wird die Zwiebel in feine Würfel geschnitten und in einer Pfanne glasig angedünstet.

4. Lösche nun die Zwiebelmasse mit dem Essig ab, gieße die Geflügelbrühe dazu und lass alles etwas einköcheln.

Tipp: Als Alternativen zum Weißweinessig können beispielsweise auch Apfelessig oder weißer Balsamico verwendet werden. Beim Apfelessig sollte allerdings etwas weniger genommen werden, da dieser kräftiger und saurer im Geschmack ist.

5. Verrühre nun die heiße Marinade mit dem Senf und gib alles über den Kartoffel-Spargel-Salat.

6. Der Salat wird nun noch mit etwas Öl, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und ordentlich verrührt.

7. Im letzten Schritt werden die Radieschen in dünne Scheiben geschnitten und mit dem Schnittlauch kurz vor dem Servieren unter den Salat gemischt.

Extra-Tipp: Möchtest Du Deinen Kartoffel-Spargel-Salat noch etwas aufpeppen, kannst Du zum Schluss noch Parmesanhobel und Salatkerne darüberstreuen.

Um dem Salat optisch noch mehr Farbe zu verleihen, kannst Du ihn mit essbaren Blüten verzieren. Dafür eignen sich Gänseblümchen, Lavendel, Löwenzahn oder Stiefmütterchen.

So wie die einen die Spargelzeit kaum erwarten können, freuen sich die anderen darüber, dass es endlich wieder frische heimische Erdbeeren zu naschen gibt. TAG24 schlägt Dir das Rezept für einen fruchtig-frischen Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen vor.

2. Frühlingsrezept: Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen

Wer auch neben der Saison nicht auf Rhabarber verzichten möchte, kann ihn frisch in geschälten Stücken einfrieren oder in Gläsern einkochen.
Wer auch neben der Saison nicht auf Rhabarber verzichten möchte, kann ihn frisch in geschälten Stücken einfrieren oder in Gläsern einkochen.  © 123RF/fahrwasser

Rezept und Zubereitung

Für den leckeren Kuchen benötigst Du folgende Zutaten:

Keksboden

  • 200 g Butterkekse
  • 100 g Butter

Füllung

  • 800 g Frischkäse
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 g Zucker
  • 20 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Zitrone

Rhabarber-Erdbeer-Kompott

  • 250 g Rhabarber
  • 250 g Erdbeeren
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 1 EL Speisestärke

Keksboden

1. Als Erstes wird der Keksboden hergestellt. Dafür werden die Kekse fein gemixt. Alternativ kannst Du sie auch mit einem Nudelholz zerkleinern.

2. Lasse nun die Butter schmelzen und verknete sie ordentlich mit den Kekskrümeln.

3. Die Keksmischung wird auf dem Boden einer Springform verteilt und festgedrückt.

4. Der Keksboden kommt jetzt für 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen und wird anschließend kühl gestellt.

Füllung

5. Während der Boden im Ofen backt, kannst Du Dich um die Füllung kümmern. Hierzu wird zuerst der Frischkäse cremig gerührt und mit dem Zucker, dem Vanillezucker, der Crème fraîche und dem Zitronenabrieb ordentlich vermengt.

6. Füge nun die Eier und das Mehl hinzu und verrühre wieder alles zu einer glatten Masse.

7. Jetzt kannst Du die Käsemasse auf dem abgekühlten Keksboden verteilen und den Käsekuchen anschließend bei 170 Grad für etwa 40 bis 45 Minuten im Ofen backen.

Rhabarber-Erdbeer-Kompott

8. In der Zwischenzeit kannst Du das Rhabarber-Erdbeer-Kompott herstellen. Dafür wird zuerst der Rhabarber geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden die Erdbeeren geputzt und geviertelt.

9. Gib nun den Rhabarber und die Erdbeeren mit dem Zucker, dem Wasser und der Speisestärke in einen Topf und lasse alles 10 Minuten köcheln.

10. Im letzten Schritt wird das Kompott mit einem Mixer püriert und auf dem Käsekuchen verteilt. Das Kompott kann natürlich auch stückig bleiben. Lasse den Kuchen richtig abkühlen, bevor er serviert wird.

Extra-Tipp: Möchtest Du Deinem Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen eine frische Note verleihen, kannst Du ihn mit Minzblättern garnieren.

Wissenswertes: Rhabarber wird wegen seines süß-sauren Geschmacks häufig dem Obst zugeordnet. Genau genommen gehört er aber zum Gemüse. Rhabarber ist zudem nicht nur besonders kalorienarm (100 Gramm haben gerade 21 Kalorien), sondern reich an den Mineralstoffen Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Magnesium und Phosphor.

Titelfoto: 123rf/sarsmis

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