Sparen beim Shoppen: 10 Tipps für echte Sparfüchse!

Viele teilen eine gemeinsame Leidenschaft: shoppen gehen! Neuen Trends hinterherjagen und den eigenen Style optimieren kann aber auch ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen. Mit ein paar Tipps kann man aber eine Menge Geld beim Shoppen sparen.

Shoppen gehen und dabei Geld sparen? Das ist einfacher, als man sich es vorstellt!
Shoppen gehen und dabei Geld sparen? Das ist einfacher, als man sich es vorstellt!  © 123RF / danieeldg, 123RF / dariakulkova, Fotomontage

Jeder kennt das Gefühl: Der Kleiderschrank ist voll, aber man hat trotzdem nichts zum Anziehen.

Für Modeliebhaber gibt es dann (fast) nichts Besseres: Einen ganzen Tag shoppen gehen und im siebten Modehimmel schweben!

Ganz egal, ob online oder in den Geschäften: Die Auswahl ist riesig und man findet so viele tolle Schätze, dass man am liebsten direkt alle Kleidungsstücke kaufen möchte, mit denen man liebäugelt.

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Nur die wenigsten haben aber unbegrenzte Kapazitäten, wenn es um das Shopping-Budget geht. Allerdings sollte das kein Grund sein, am Ende des Monats nur noch Toast zu essen oder sich gar verschulden zu müssen.

Wie Du Deinen Geldbeutel beim Shoppen nicht überstrapazierst und trotzdem glücklich mit tollen Kleidungsstücken nach Hause gehen kannst, erfährst Du im TAG24-Ratgeber!

Weitere Tipps für Haushalt & Alltag findest Du außerdem auf der Ratgeber-Themenseite "Sparen".

10 Tipps, mit denen Du beim Shoppen sparen kannst

Damit kein Loch in den Geldbeutel gerissen wird und Du trotzdem ohne schlechtes Gewissen shoppen gehen kannst, solltest Du die folgenden Tipps beachten:

1. Shopping-Budget bestimmen

Das Wichtigste bei jeder außerplanmäßigen Anschaffung ist die eigene Bonität – so natürlich auch bei Kleidung!

Kleidungsstücke sind Konsumgüter, welche in der Regel nicht in der Masse gebraucht werden, wie die meisten sie im Kleiderschrank liegen haben. Aus diesem Grund sollte man sich auch nicht dafür verschulden müssen.

Stelle also beim Kauf neuer Kleidung sicher, dass Du sie Dir leisten kannst. Lege vor Deiner Shoppingtour ein festes Budget fest, welches nicht überschritten werden darf.

2. Antizyklisch shoppen

Auch wenn man in Sales meist etwas weniger Auswahl hat, so kann man doch das ein oder andere Schnäppchen machen.
Auch wenn man in Sales meist etwas weniger Auswahl hat, so kann man doch das ein oder andere Schnäppchen machen.  © 123RF / Stylephotographs

Schon einmal eine Winterjacke im Sommer gekauft? Das, was anfangs so komisch erscheint, ist eigentlich sehr smart, denn in der Regel sind Kleidungsstücke, die außerhalb bzw. am Ende der üblichen Saison verkauft werden, meist viel günstiger.

Wirf hier also immer mal einen Blick auf "End-of-Season"-Sales, denn dort kann man oft richtig viel Geld sparen!

3. Die 1-Euro-Regel beim Shoppen

Du wünschst Dir ein ganz bestimmtes Kleidungsstück schon so lange, aber es ist sehr teuer? Du bist Dir unsicher, ob sich der Kauf überhaupt lohnt?

Bei der 1-Euro-Regel steht das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Vordergrund. Rechnet man mit einem Euro pro Nutzung des jeweiligen Kleidungsstückes, sollte man also abwägen, ob man mit der Häufigkeit des getragenen Teils den Einkaufspreis wieder hereinholt.

Konkret bedeutet das für ein Shirt, welches 20 Euro kostet, jenes mindestens 20 Mal getragen werden sollte, damit sich die Anschaffung lohnt.

4. Verzichte auf Impulskäufe

Wie oft hat man schon nach einem Pullover geschaut und ist mit einer neuen Jeans aus dem Geschäft gegangen? So sind unweigerlich Extra-Kosten entstanden, die weder geplant noch gewollt waren. Am einfachsten ist es, eine Liste zu schreiben, mit den Sachen, die Du wirklich brauchst und Dich auch an diese zu halten.

Bist Du doch einem Impulskauf verfallen, so kann Dir die 3-7-14 Regel helfen:

Lass das Etikett an Deinem neuen Kleidungsstück, bis Du es das erste Mal trägst. Hast Du es nach drei Tagen noch nicht getragen, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du es noch tragen wirst, bereits sehr gering. Ist es jedoch am siebten Tag immer noch ungetragen, so wirst Du es auch nicht mehr tragen, oder nur so selten, dass sich der Kauf nicht gelohnt hat.

Die meisten Geschäfte räumen ein Rückgaberecht von 14 Tagen ein, sodass Du es noch entspannt zurückgeben kannst und somit einen Fehlkauf vermieden hast.

5. Beim Shoppen gilt: Qualität statt Quantität

Große Modeketten liefern fast täglich neue Teile. Nicht verwunderlich, dass die Verlockung dann groß ist, doch noch das ein oder andere Kleidungsstück zu kaufen. Fast-Fashion steht allerdings nicht für gute Qualität, sodass neue Sachen bereits nach wenigen Waschgängen schon oft Mängel aufweisen. Die Folge ist ein Staubfänger mehr im sowieso schon viel zu vollen Kleiderschrank.

Die Lösung stellt Slow-Fashion dar, welche meist nicht nur unter faireren Bedingungen produziert wurde, sondern dadurch auch eine viel bessere Qualität aufweist. Kauft man sich also beispielsweise ein T-Shirt von einer Slow-Fashion-Marke für 60 Euro, hat man in der Regel viel länger etwas von dem neuen Teil als von drei Fast-Fashion-Shirts für jeweils 20 Euro.

Das heißt nicht, dass man sich ab jetzt nur noch Slow-Fashion-Teile kaufen muss, denn gerade bei saisonalen Trends kann das auch sehr teuer werden, aber gerade für den Anfang ist es sinnvoll, mehr Geld in Basics von Slow-Fashion-Marken zu investieren.

6. Nach Rabattcodes suchen und Preise vergleichen

Auch am beliebten Black Friday gibt es manchmal richtig gute Deals und Rabattcodes zum Sparen. Aber Vorsicht! Vermeintlich gute Deals sind gar keine! Verfolge den Preis des Teils, welches Du kaufen möchtest, am besten schon einige Wochen vorher.
Auch am beliebten Black Friday gibt es manchmal richtig gute Deals und Rabattcodes zum Sparen. Aber Vorsicht! Vermeintlich gute Deals sind gar keine! Verfolge den Preis des Teils, welches Du kaufen möchtest, am besten schon einige Wochen vorher.  © 123RF / weedezign

Neben der Jagd nach dem günstigsten Preis ist es vorrangig beim Onlineshopping immer von Vorteil, nach Rabattcodes zu schauen, bevor man den Kauf abschließt. Hier gibt es mehrere Anlaufmöglichkeiten, bei denen Du fündig werden kannst.

Zum einen lohnen sich viele Newsletter, denn dort gibt es oft Aktionen und Gutscheincodes, die man ausschließlich als Newsletter-Abonnent erhält, aber auch auf Social Media lohnt es sich, den Lieblingsmarken zu folgen. Teilweise werden dort bereits Aktionen geteilt, noch bevor Du den dazugehörigen Newsletter erhältst. Aber auch speziell dafür vorgesehene Rabattseiten liefern oft tolle Rabattcodes, die Du nutzen und dadurch teilweise eine große Ersparnis erzielen kannst.

Auch wenn Rabattcodes sehr verlockend sind und in der Regel auch die größte Ersparnis bringen, empfiehlt es sich, das Objekt der Begierde nicht direkt im ersten Shop zu kaufen. Mittlerweile gibt es hierfür auch Vergleichsportale, die einem in Sekundenschnelle den günstigsten Shop anzeigen. Vor allem online kann man dadurch eine Menge Geld sparen!

7. Cashbackprogramme nutzen

Cashbackprogramme werden immer beliebter, denn auch hier kann man neben herkömmlichen Rabattcodes noch einen gewissen Betrag je Einkauf sparen. Das bedeutet genau, dass meistens ein festgelegter Prozentsatz zurück auf Dein Cashback-Konto kommt, insofern Du die Produkte nicht zurücksendest.

Auf Deinem Cashback-Konto kannst Du nun eine bestimmte Summe ansammeln, oder sie auf Dein Konto auszahlen lassen. In der Regel funktioniert Letzteres ab einem Guthaben von 20 Euro.

8. Passt es zum Kleiderschrank?

Oft verlieben wir uns in ein einzelnes Teil und wollen es unbedingt im Kleiderschrank haben. Danach dann die Ernüchterung: Egal, wie man es kombiniert - es passt einfach nicht so gut zur Garderobe, die man schon zu Hause im Schrank hat.

Die Frage, wieso auf einmal nichts dazu passt, lässt sich oft damit beantworten, dass das neue Kleidungsstück überhaupt nicht zum eigenen Style passt. Hier lohnt es sich also, immer vorher zu überlegen, ob sich das neue Teil auch mit anderen Sachen aus dem bereits bestehenden Kleiderschrank kombinieren lässt.

9. Ordnung ist das halbe Leben

Ein altes Sprichwort, welches aber hier große Bedeutung findet, denn manchmal kauft man sich Sachen, die man schon in ähnlicher Ausführung im Kleiderschrank hatte und lediglich versteckt in der hintersten Ecke lagen.

Es ist also durchaus sinnvoll, seinen Kleiderschrank regelmäßig aufzuräumen. Vielleicht findet man dadurch ja den ein oder anderen gern getragenen Schatz wieder und kauft sich vor allem nichts doppelt!

10. Neue Lieblingsteile durch Secondhand-Shopping

In Secondhand Läden wartet so manches Schätzchen. Mit etwas Zeit findet man nicht nur tolle Kleidung, sondern kann auch noch richtig viel einsparen.
In Secondhand Läden wartet so manches Schätzchen. Mit etwas Zeit findet man nicht nur tolle Kleidung, sondern kann auch noch richtig viel einsparen.  © 123RF / antoniodiaz

Der wahrscheinlich günstigste und sogar sehr nachhaltige Weg des Shoppens ist das Secondhand-Shopping. Dafür gibt es sowohl Geschäfte im stationären Handel als auch online einige Plattformen, die es ermöglichen, ein tolles Vintage-Teil bis hin zum neuen Designerstück zu finden.

Von gebrauchten Sachen bis hin zu neuen Kleidungsstücken findest Du eine große Auswahl für teilweise einen Bruchteil des Originalpreises. Der Vorteil für Dich besteht außerdem darin, dass auch Du Deine ungetragenen Klamotten noch für den ein oder anderen Euro verkaufen und so Dein Shopping-Budget noch etwas aufstocken kannst. Wenn das mal keine Win-win-Situation ist!

Fazit: Sparen beim Shoppen leicht gemacht!

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas Geld beim Shoppen zu sparen und das ganz ohne Anstrengung! Suchst Du nach einem neuen Designerteil? Probiere es doch erstmal im Secondhand Shop! Du willst Dir eine neue Winterjacke kaufen? Gehe das Projekt im Sommer oder bereits am Ende der Wintersaison an und mach ein echtes Schnäppchen!

In der Regel springt mit einem bewussten Kaufverhalten immer ein Vorteil für Dich heraus - Du musst ihn nur zu nutzen wissen.

Titelfoto: 123RF / danieeldg, 123RF / dariakulkova, Fotomontage

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