Gegen Mike Tyson: Vater von Box-Weltmeister möchte Kampf

Großbritannien - Der Vater von WBC-Weltmeister Tyson Fury (33) behauptet, dass er gegen die beiden Hall-of-Fame-Legenden Mike Tyson (55) und Evander Holyfield (58) am selben Abend kämpfen könnte.

Schwergewicht Tyson Fury (33, M.) zusammen mit seinem Papa John (57, r.) und seinem Onkel Peter.
Schwergewicht Tyson Fury (33, M.) zusammen mit seinem Papa John (57, r.) und seinem Onkel Peter.  © IMAGO / Shutterstock

John Fury (57), der Vater des ehemaligen WBA- und amtierenden WBC-Weltmeisters Tyson Fury, war gegen Ende der 80er bis Mitte der 90er selbst Profiboxer.

Allerdings konnte er seine Karriere nicht so erfolgreich gestalten wie die seines Sohnes. In 13 Kämpfen weist er eine Statistik von acht Siegen, vier Niederlagen und einem Unentschieden auf.

Größere Bekanntheit in der britischen Presse erlangte er vor allem als Unterstützer seines Sprösslings und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. Immer wieder provozierte der 57-Jährige Gegner, Offizielle und die Medien in der Welt des Kampfsports.

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Jetzt behauptete der Ire, dass er für die stolze Summe von einer Million Pfund (circa 1,17 Millionen Euro) zurück in den Ring steigen würde, gern auch gegen die Legenden Holyfield und Tyson am selben Abend, wie die Sun berichtet.

"Ich kämpfe gegen sie alle, lasst uns über den Preis sprechen, ich werde kämpfen, aber ich bin nicht billig. Wenn sie gegen John Fury kämpfen wollen – 1 Millionen und ich steig' gegen jeden in den Ring", so Tyson Senior.

"Ich kämpfe gegen Evander Holyfield und Mike Tyson in derselben Nacht!", fügte er an.

John Fury kämpft nur gegen Stars wie Tyson und Holyfield

Die Schwergewichte Mike Tyson (55, l.) und Evander Holyfield (58) bei ihrem Kampf 1997. Der Tag, an dem Tyson seinem Gegner in das Ohr biss.
Die Schwergewichte Mike Tyson (55, l.) und Evander Holyfield (58) bei ihrem Kampf 1997. Der Tag, an dem Tyson seinem Gegner in das Ohr biss.  © John Gurzinsky/epa/dpa

Beide Kämpfer befinden sich in der Hall of Fame des Boxens, waren Weltmeister und haben überragende Karrieren hingelegt.

Die Legenden liebäugelten in der Vergangenheit auch immer wieder mit einem Comeback, Holyfield kehrte Mitte September gegen den Ex-UFC-Kämpfer Vítor Belfort (44) sogar schon zurück.

Allerdings kassierte der 58-Jährige eine herbe Niederlage durch einen technischen K.o. in Runde eins.

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Trotzdem ist sich wohl auch der Vater von Tyson Fury über die Absurdität des Vorschlags bewusst.

"Es gibt eine Sache über John Fury, er ist ein direkter Typ bis zum Schluss, wenn er zehn Sekunden durchhält, habt ihr etwas Spaß", erzählt John über sich.

Außerdem möchte er auch nicht gegen jeden Beliebigen kämpfen. Wenn er die Handschuhe überstreifen soll, dann müssen die Verantwortlichen eine Berühmtheit ranschaffen. Stars, wie es die beiden Kontrahenten aus den 90ern nun mal sind.

"Aber wenn ihr die 1 Million nicht aufbringen könnt, dann ruft gar nicht erst an, denn das Letzte, was ich verliere, sind meine Eier."

Holyfield weist Fury zurecht

Aus dem Lager von Box-Ikone Holyfield gab es für die Aussage schon Gegenwind: "Naja, da ist ein Typ, der sich keinen Namen im Boxen gemacht hat, aber einen Sohn hat, der sich ganz gut schlägt", sagte der US-Amerikaner laut der Sun.

Wenn es nach dem Linksausleger geht, möchte Fury Senior nur Aufmerksamkeit und hinter den großen Worten steht nichts weiter als heiße Luft.

"Gegen wen hat er in seiner Karriere gekämpft, dass er sich erlauben kann, sowas zu sagen?", fragt sich "The Real Deal", wie Holyfield auch genannt wird.

Titelfoto: IMAGO / Shutterstock

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