Spektakulärer Box-Fight: Fury schlägt Wilder K.o.

Las Vegas - Tyson Fury (33) hat den Weltmeistertitel des Box-Verbandes WBC im Schwergewicht verteidigt. Dem Briten gelang am Samstag in einem kräftezehrenden Kampf nach elf Runden ein K.o.-Sieg gegen den Amerikaner Deontay Wilder (35).

Tyson Fury (33, l.) setzte sich im Kampf gegen Deontay Wilder (35) durch.
Tyson Fury (33, l.) setzte sich im Kampf gegen Deontay Wilder (35) durch.  © dpa/FR171365 AP/Chase Stevens

Es war das dritte Duell zwischen den beiden Stars der Szene. "Es war ein großartiger Fight. Ich habe immer gesagt, ich bin der beste Boxer der Welt, das habe ich gezeigt, und er ist der zweitbeste", sagte Fury.

Zuvor hatte es im Dezember 2018 ein Unentschieden und im Februar 2020 einen K.o.-Sieg für Fury gegeben.

Während dieser unbesiegt bleibt, verließ Wilder in seinem 45. Kampf zum dritten Mal den Ring nicht als Sieger. Es könnte sein letzter Auftritt gewesen sein, denn im Vorfeld hatte der Boxer aus Manchester angekündigt, seinen US-Kontrahenten in den Ruhestand schicken zu wollen.

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Es war diesmal zunächst ein offener Schlagabtausch, sodass die Zuschauer in der T-Mobile Arena in Las Vegas voll auf ihre Kosten kamen. Wilder ging in der dritten Runde zum ersten Mal zu Boden, und Fury konnte sich nur eine Runde später nicht auf den Beinen halten.

Beide bissen auf die Zähne, ehe bei Wilder der konditionelle Faktor zunehmend eine Rolle spielte.

K.o. nach elf Runden

Zwischenzeitlich sah es auch für Fury nicht gut aus ...
Zwischenzeitlich sah es auch für Fury nicht gut aus ...  © dpa/FR171365 AP/Chase Stevens
... doch am Ende besiegelte er Wilders Schicksal.
... doch am Ende besiegelte er Wilders Schicksal.  © dpa/FR171365 AP/Chase Stevens

Nach sechs Runden sahen die Kampfrichter Fury leicht vorn, und der 33-Jährige machte weiter Druck.

In Runde zehn erwischte es Wilder zum vierten Mal. Sein Gegner witterte die Chance und riss siegessicher die Arme bereits nach oben, aber Wilder stand noch einmal auf.

Eine Runde später musste sich der 35-Jährige jedoch nach einem rechten Haken endgültig geschlagen geben.

Titelfoto: dpa/FR171365 AP/Chase Stevens

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