CFC gegen Eilenburg im Sachsenpokal-Finale: Müllert's dieses Jahr wieder?

Eilenburg - Müllert es am Samstag wieder im Spiel Nr. 730189001, dass um 14.45 Uhr im Ilburgstadion angepfiffen und live in der ARD übertragen wird?

Der Held des Tages Tobias Müller mit dem Pokal 2019. Schreibt er 2020 erneut Geschichte?
Der Held des Tages Tobias Müller mit dem Pokal 2019. Schreibt er 2020 erneut Geschichte?  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Die Chancen stehen zumindest nicht schlecht, dass Tobias Müller für den Chemnitzer FC im Sachsenpokal-Finale gegen Gastgeber Eilenburg zum Matchwinner werden kann.

Im Endspiel 2019 netzte der Mittelfeldspieler zweimal ein und entschied quasi im Alleingang die Partie (2:0-Sieg) gegen den FSV Zwickau

"Klar ist das letzte Finale noch in Erinnerung, da waren ein, zwei Sachen, die positiv waren", sagte der 27-Jährige beim Club-TV der Himmelblauen. "Am Ende war das Wichtige der Titel."

Müller will sich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen und den Pokal verteidigen. 

"Ich glaube, es gibt nichts Schöneres als ein Endspiel. Dafür spielt man, braucht sich auch keinen Druck machen", so der Kicker. 

FSV-Torhüter Johannes Brinkies überwunden, der Ball auf den Weg ins Tor: Das war im Vorjahr der erste Streich von CFC-Ass Tobias Müller.
FSV-Torhüter Johannes Brinkies überwunden, der Ball auf den Weg ins Tor: Das war im Vorjahr der erste Streich von CFC-Ass Tobias Müller.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Beim Sachsenpokal-Finale sind 1000 Zuschauer zugelassen

Nach dem 2:0 stürzten sich die CFC-Kollegen auf dem Siegtorschützen Tobias Müller.
Nach dem 2:0 stürzten sich die CFC-Kollegen auf dem Siegtorschützen Tobias Müller.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Seine Vorfreude auf die heutige Partie ist "wahnsinnig" groß, weil in Eilenburg 1000 Zuschauer, darunter auch CFC-Anhänger, zugelassen sind. 

"Es ist wie eine Erlösung, dass man nicht nur seine eigenen Rufe hört, sondern auch Zuschauer, die Stimmung machen."

Der FC Eilenburg ist mit dem Versuch gescheitert, zwei durch je zwei gelbe Karten gesperrte Spieler einsetzen zu können. "Wir halten uns an die Spielordnung", so Hermann Winkler, Präsident des sächsischen Verbandes. 

Die besagt: Wer zwei gelbe Karten im Pokal kassiert, ist fürs nächste Spiel gesperrt. Das Problem: Die unterklassigen Vereine haben mehr Partien und somit ist bei denen die Gefahr größer. 

Winkler: "Das ist ungerecht. 2019 traf es Chemnitz. Zur Wahrheit gehört, dass wir ein Jahr gepennt haben." Eine Experten-Runde soll das Problem nun lösen.

Titelfoto: Picture Point/Kerstin Dölitzsch

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