DFB-Pokal: Auslosung am Sonntag wird wegen Corona-Krise äußerst ungewöhnlich

Köln - Um 18.30 Uhr geht's los! Die Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal steht dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. Viele Cup-Teilnehmer stehen noch gar nicht fest. 

Auch in der kommenden Saison treten wieder 64 Mannschaften im DFB-Pokal an.
Auch in der kommenden Saison treten wieder 64 Mannschaften im DFB-Pokal an.  © Jan Woitas/ZB/dpa

Wenn die 1. Runde des DFB-Pokals am heutigen Sonntag, den 26. Juli, ab 18.30 Uhr live aus dem ARD-"Sportschau"-Studio in Köln übertragen wird, ist Spannung allein aus sportlicher Sicht garantiert - aber auch die Folgen der Corona-Pandemie spielen eine Rolle. Sie spielen sogar eine gewichtige Rolle.

Denn zahlreiche Cup-Teilnehmer aus den unteren Fußball-Spielklassen für die Saison stehen noch gar nicht fest, zum anderen dürfen die Vertreter der kleinen Vereine wegen der Corona-Regeln nicht - wie sonst dicht gedrängt im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund - dabei sein.

Insgesamt 22 von 64 Vereinen für die erste Hauptrunde stehen noch nicht fest - für sie werden bei der Auslosung Platzhalter eingesetzt.

Die Ziehung der Lose übernehmen diesmal der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Fritz Keller, und die stellvertretende DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich.

Erste DFB-Pokal-Runde startet im September

Die erste Pokalrunde soll vom 11. bis zum 14. September ausgetragen werden und damit eine Woche vor dem Saisonstart in der Bundesliga und 2. Liga. 

Die zweite Runde findet kurz vor Weihnachten statt (22./23. Dezember). Für das Achtelfinale (2. und 3. Februar 2021) sowie das Viertelfinale (2. und 3. März) gibt es ebenfalls schon feste Termine.

Die 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga sind sicher dabei

Thomas Müller vom FC Bayern München balanciert den DFB-Pokal auf seinem Kopf. Die Münchner haben die Trophäe für die Saison 2019/2020 gewonnen.
Thomas Müller vom FC Bayern München balanciert den DFB-Pokal auf seinem Kopf. Die Münchner haben die Trophäe für die Saison 2019/2020 gewonnen.  © Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa

Die Halbfinals sollen in diesem Zusammenhang nicht wie sonst üblich unter der Woche, sondern am ersten Mai-Wochenende stattfinden. 

Ebenfalls ungewöhnlich: Das Finale im Berliner Olympiastadion ist nicht für einen Samstagabend geplant, sondern für den Donnerstag, den 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt).

Bereits qualifiziert sind die 36 Erst- und Zweitligisten der Saison 2019/20. 

Hinzu kommen aus der vergangenen Drittliga-Spielzeit die Aufsteiger Würzburger Kickers und Eintracht Braunschweig. Auch der FC Ingolstadt und der MSV Duisburg sind dabei. 

Die meisten weiteren Teilnehmer werden in den Pokalendspielen der Landesverbände ermittelt. Das Problem: Wegen der Corona-Pause wurden nicht nur die Finals verschoben, es stehen sogar noch Viertelfinalspiele an.

Titelfoto: Jan Woitas/ZB/dpa

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