Damenrugby: Wirbel um Transgender-Athletin!

Guam - Auf der Pazifikinsel Guam ist Rugby beliebt. Nun sollen beim Match zweier Damenmannschaften drei Spielerinnen verletzt worden sein. Ein Team setzte wohl eine Transgender-Athletin ein.

Rugby ist ein Vollkontaktsport. Verletzungen passieren häufig. (Symbolbild)
Rugby ist ein Vollkontaktsport. Verletzungen passieren häufig. (Symbolbild)  © 123RF/Lesik Olexandr

Wie Kuam News berichtete, kam es am Samstag zum Eklat nach einem Rugby-Match.

Beim Spiel zwischen den Damenmannschaften der Guam High School und den Tiyan Titans war wohl eine Transgender-Athletin mit von der Partie.

Conrad Kerber, der Trainer der Tiyan Titans, war nach dem Spiel sehr erbost: "Ich hatte drei Spielerinnen, die beim Spiel gegen die Guam High von einer bestimmten Spielerin verletzt wurden."

Nach elf Operationen und Nervenschaden: Hulk Hogan spürt seine Beine nicht mehr
Sport Diverses Nach elf Operationen und Nervenschaden: Hulk Hogan spürt seine Beine nicht mehr

Weiter sagte Kerber: "Körpergröße, Muskelmasse und die Fähigkeit, mit dieser Größe und Stärke Kraft anzuwenden, dominieren jedes Mädchen, das ich in meinem Team habe."

Zudem forderte der Titans-Trainer den nationalen Verband auf, klare "Parameter" aufzustellen oder die offizielle Regelung des Weltverbandes "World Rugby" zu übernehmen. Dort heißt es: "Transgender Frauen dürfen momentan kein Frauenrugby spielen."

Für Conrad Kerber und seine Titans muss die Saison weitergehen: "Meine Spielerinnen werden das überstehen und heilen. Die nächsten zwei Wochen werden wir nutzen, um wieder richtig gesund zu werden."

Das Spiel polarisiert die Menschen in Guam. Eine rege Diskussion um Transgender-Athleten ist entbrannt. Laut Kuam News soll der Trainerverband sich inzwischen einstimmig dafür ausgesprochen haben, die Regeln für solche Sportlerinnen zu verschärfen.

Titelfoto: 123RF/Lesik Olexandr

Mehr zum Thema Sport Diverses: