"Er ist ein Frauenfeind": Reporterin beschuldigt Ex-Brady-Coach!

Foxborough (USA) - Ist die NFL-Trainer-Legende Bill Belichick (69) ein Frauenfeind? In einem Interview auf YouTube erhob die mexikanische TV-Moderatorin Inés Sainz (43) schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Coach von Tom Brady (44).

Moderatorin und Model Inés Sainz (43, r.) bezeichnete Coach Bill Belichick (69) in einem Interview als "Frauenfeind".
Moderatorin und Model Inés Sainz (43, r.) bezeichnete Coach Bill Belichick (69) in einem Interview als "Frauenfeind".  © Bildmontage: Mark Humphrey/AP/dpa, Screenshot/Instagram/inessainz01

Die 43-Jährige berief sich in einer Talk-Runde des YouTube-Kanals "Pinky Promise" auf ein Ereignis aus dem Jahr 2017.

Nach dem furiosen Comeback der New England Patriots gegen die Atlanta Falcons beim Super Bowl LI sei die Sportjournalistin mit dem 69-Jährigen aneinandergeraten. Dabei soll die NFL-Ikone sogar handgreiflich geworden sein.

Demnach wollte Sainz im Anschluss des 34:28-Erfolgs der Patriots nach Verlängerung ein Interview mit dem Head Coach führen, doch der stürmte davon. Daraufhin gab das Model ihrem Kameramann zu verstehen, dass sie sich einen anderen Gesprächspartner suchen möchte.

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"Der Kameramann ignoriert mich und geht mit ihm, und ich habe das Mikrofon neben ihm, also zieht er mich. Ich drehe mich um und Belichick schubst mich mit seinen Armen weg", erzählte die Moderatorin.

Der sechsfache Super-Bowl-Champion ist für seine kühle Art und Abneigung gegenüber amerikanischen Medien bekannt, doch laut Sainz sei das nur die halbe Wahrheit.

"Belichick ist der Trainer der Patriots, aber er ist ein Frauenfeind; ich war mehrmals bei den Patriots, und er kann mit dem, was Mexiko ist und was Frauen sind, nicht umgehen. Es gibt immer Verachtung, er behandelt dich schlecht", erklärte die mexikanische Fernsehpersönlichkeit.

TV-Moderatorin Inés Sainz berichtet seit 2002 über den Super Bowl

Außerdem gab Sainz zu, dass sich nach dem Zwischenfall mehrere Frauenrechtsorganisationen bei ihr gemeldet hätten, um den Fall vor Gericht zu bringen.

Das lehnte die Reporterin aus Angst vor den Folgen für ihre Karriere jedoch ab.

Titelfoto: Bildmontage: Mark Humphrey/AP/dpa, Screenshot/Instagram/inessainz01

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