Waghalsiger Extremsportler beim Training tödlich verunglückt

Dubai - Ein für waghalsige Düsenflüge bekannter Extremsportler ist während des Trainings in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten tödlich verunglückt.

Der französische Basejumper Vince Reffet springt während des Internationalen Turmsprungs in Kuala Lumpur vom 300 Meter hohen Kuala Lumpur Tower.
Der französische Basejumper Vince Reffet springt während des Internationalen Turmsprungs in Kuala Lumpur vom 300 Meter hohen Kuala Lumpur Tower.  © Vincent Thian/AP/dpa

Der Franzose Vincent Reffet (36) sei am Dienstag verstorben, teilte das Unternehmen Jetman Dubai mit. Nähere Details wurden nicht genannt.

Die Firma arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen bei Ermittlungen zum Unfall. Reffet sei ein "talentierter Athlet" und im Team sehr beliebt gewesen.

Reffet war Partner des als "Jetman" bekannten Yves Rossy, der mit seinem Düsenflügel 2008 unter anderem den Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien überquerte und 2011 den Grand Canyon im US-Staat Arizona.

Mit den Düsenflügeln können Geschwindigkeiten von mehr als 300 Stundenkilometern erreicht werden.

Reffet hatte unter anderem mit seinem Sprung vom höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter hohen Burdsch Chalifa in Dubai, im Jahr 2014 Aufsehen erregt.

Im Jahr darauf flog er gemeinsam mit Schweizer Rossy neben einem zweistöckigen Airbus A380 her, dem größten Passagierflugzeug der Welt. 2019 schoss Reffet mit seinem Partner Fred Fugen durch ein natürliches Felsenloch am Berg Tianmen in der chinesischen Provinz Hunan, das auch als "Himmelstor" bekannt ist.

Titelfoto: Vincent Thian/AP/dpa

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