3:0 gegen Schwerin! Dresdner SC triumphiert im Ost-Klassiker

Dresden - Der DSC hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und zugleich eine schwarze Serie beendet.

Corona-konforme Begrüßung der Trainer Alex Waibl (Dresden, l.) und Felix Koslowski (Schwerin).
Corona-konforme Begrüßung der Trainer Alex Waibl (Dresden, l.) und Felix Koslowski (Schwerin).  © Lutz Hentschel

Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl feierte im heißen Ost-Klassiker einen 3:0 (25:16, 25:22, 25:13)-Erfolg gegen den Schweriner SC.

Es war seit November der siebente Sieg in Folge! Zugleich konnten die Dresdnerinnen erstmals seit dem Dezember 2017 - also seit über drei Jahren - in der Margon Arena wieder gegen den Dauerrivalen gewinnen. Endlich!

Der erste Satz - ein Auftakt nach Maß für Dresden. Die Gastgeberinnen, spielbestimmend, mit nur ganz wenigen Fehlern.

Der SSC zeigte dagegen einige Probleme in der Annahme, musste zu Beginn erst mal seinen Angriff justieren.

Maja Storck schlug zum 5:3 zu, Lena Stigrot staubte zum 6:3 ab. Jennifer Janiska erhöhte gegen ihren Ex-Verein auf 11:6. Gästetrainer Felix Koslowski bat seine Mannschaft zweimal zur Auszeit, ohne Erfolg.

In der Schlussphase wurde es sogar richtig deutlich. Stigrot und Storck sorgten für das 24:16 und 25:16.

Schwerin am Boden. DSC-Topscorerin Camilla Weitzel (M.) jubelt.
Schwerin am Boden. DSC-Topscorerin Camilla Weitzel (M.) jubelt.  © Lutz Hentschel
Jennifer Janiska.
Jennifer Janiska.  © Lutz Hentschel
Dresdens Maja Storck im Angriff gegen Lina Alsmeier.
Dresdens Maja Storck im Angriff gegen Lina Alsmeier.  © Lutz Hentschel

Das tat den Gästen weh. Die legten im zweiten Durchgang deutlich zu. Jetzt war es ein enges Duell am Netz, mehrfach wechselte die Führung. Beim Stand von 10:12 musste auch Alex Waibl seine erste Auszeit nehmen.

Die Gäste zeigten sich nun stark im Block, patzten aber mehrfach im Angriff. Der DSC führte 17:15 und lag wenig später 17:18 hinten. Im Endspurt drehten Stigrot & Co. jedoch wieder auf - 25:22.

Im dritten Akt hielten die Schwerinerinnen, die im Dezember fünf Corona-Fälle in der Mannschaft hatten und bis Anfang Januar in Quarantäne waren, bis zum 7:9 gegen. Dann brachen sie ein.

Die Dresdnerinnen bauten ihren Vorsprung fast nach Belieben auf 20:10 aus. Jenna Gray verwandelte nach 80 Minuten den ersten Matchball zum umjubelten 25:13.

Topscorerin beim Sieger war Camilla Weitzel mit 14 Punkten.

Janiska, nach dem Klassiker als wertvollste Spielerin ausgezeichnet, sagte: "Wahnsinn, wir waren super selbstbewusst, haben immer die Ruhe bewahrt. Das war unser bestes Saisonspiel."

Das erste Fazit von Chefcoach Waibl: "Wir haben konstant am oberen Level gespielt, konnten sehr viel Druck auf den Gegner ausüben. Dabei übersehe ich nicht, dass Schwerin einen angeschlagenen Eindruck gemacht hat."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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