Corona überstanden: DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann über ihre Erkrankung

Dresden - Mittlerweile kann Sandra Zimmermann wieder spazieren gehen und die Sonne genießen. Im Gespräch mit TAG24 erzählt die Geschäftsführerin vom Volleyball-Pokalsieger DSC erstmals öffentlich über ihre Corona-Erkrankung und die Zeit der Quarantäne:

DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann ist nach ihrer Corona-Erkrankung wieder gesund und arbeitet jetzt in Home-Office.
DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann ist nach ihrer Corona-Erkrankung wieder gesund und arbeitet jetzt in Home-Office.  © Eric Münch

"Das war extrem heftig. Ich bin so froh, dass ich das hinter mir habe und wieder gesund bin. Es geht mir wieder gut."

Im März war die 33-Jährige mit Freunden im Winterurlaub in Österreich. Nur drei Tage, aber die waren folgenschwer. 

Weil sie ein "vorsichtiger Mensch" ist, ging Zimmermann nach ihrer Rückkehr freiwillig in häusliche Quarantäne. 

Nur wenige Tage später stellten sich typische Corona-Symptome ein: "Ich bekam hohes Fieber, das eine ganze Woche anhielt. Dazu hatte ich schlimme Kopfschmerzen, so als würde jemand mit einem Fleischklopfer auf mir herumhämmern, und richtig harten Husten." 

In der Corona-Ambulanz der Uni-Klinik ließ sich die DSC-Geschäftsführerin testen - das positive Ergebnis erhielt sie noch am gleichen Tag.

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Zimmermann war "erschöpft" und hatte Sorge "was auf mich zukommt"

"Mein Körper hat während der Erkrankung total abgebaut. Ich war schlapp, erschöpft, habe versucht, mich gesund zu schlafen. Dazu kam die Sorge, dass ich nicht wusste, was auf mich zukommt."

Dankbar ist Sandra Zimmermann ihrer Familie und den Freunden, die sie während der zweiwöchigen Quarantäne versorgten, und ihrem Team in der Geschäftsstelle, das "viel Arbeit bewältigen musste".

Ob sie nicht lieber auf den Kurzurlaub hätte verzichten sollen? "Hinterher ist man schlauer. Das war aber auch eine Zeit, in der alles sehr schnell ging. Die Epidemie entwickelte eine große Dynamik", sagt die 33-Jährige, die nicht die einzige aus ihrer Gruppe war, die erkrankte.

Gestern war Sandra Zimmermann zur Blutabnahme und zum Gespräch in der Uni-Klinik. 

Als wieder Genesene will sie Plasma spenden. Für die Corona-Forschung und zur Behandlung. 

Titelfoto: Eric Münch

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