Darlehen und Nationalspielerin Maja helfen dem Dresdner SC weiter

Dresden - Die Schweizerin Maja Storck war die erste DSC-Neuverpflichtung, die wegen der Corona-Pandemie im April per Video-Chat vorgestellt wurde. Jetzt war die Bundesliga-Topscorerin der abgebrochenen Saison mit ihrem Freund Tim für einige Tage in Dresden, um ihr neues Umfeld kennenzulernen.

Mit Bundesliga-Topscorerin Maja Storck hat Pokalsieger DSC einen Transfer-Coup gelandet.
Mit Bundesliga-Topscorerin Maja Storck hat Pokalsieger DSC einen Transfer-Coup gelandet.  © Eric Münch

"Wir sind von Basel sieben Stunden mit dem Zug gefahren, mussten nur einmal umsteigen", erzählt die 21-jährige Nationalspielerin, die zuletzt zwei Jahre das Trikot der Ladies in Black Aachen trug. 

"Ich habe mir meine neue Wohnung angesehen. Zwei Zimmer, nah bei der Margon Arena und bei einem Einkaufszentrum - das ist perfekt. Es gibt viel Grün. Das gefällt mir auch an Dresden. Eine schöne Stadt, der Große Garten, die Elbe - Natur. Wir waren auch schon ganz oben auf der Frauenkirche, die Aussicht war toll." 

Die Diagonalspielerin freut sich auf die Herausforderungen beim DSC: "Ich wollte zu einem Verein, wo mehr von mir verlangt wird, aber wo auch mehr möglich ist. Mit Audriana Fitzmorris gibt es neben mir eine zweite Diagonale, die wesentlich größer als ich und ein anderer Typ ist. Ein guter Konkurrenzkampf ist super - für uns beide. Wenn man sich auf seinen Lorbeeren ausruht, wird man nicht besser. Raus aus der Komfortzone, deshalb bin ich auch nach Dresden gewechselt. Klar werde ich alles dafür tun, dass ich spielen kann. Aber im Vordergrund steht die Mannschaft", unterstreicht Storck. 

DSC-Geschäftsführerin Zimmermann: "Für die Sicherung unserer Liquidität ist dieses Darlehen lebenswichtig"

Maja mit ihrem Freund Tim beim Dresden-Besuch.
Maja mit ihrem Freund Tim beim Dresden-Besuch.  © Eric Münch

Ja, sie kommt sympathisch rüber, diese Schweizerin.

"Wir sehen unwahrscheinlich viel Potenzial bei Maja", sagt Sandra Zimmermann. 

Die Geschäftsführerin von Pokalsieger DSC hatte am Mittwoch noch eine gute Nachricht von der Finanz-Front im Köcher: "Wir hatten wegen der Corona-Pandemie bei der Sächsischen Aufbaubank ein Darlehen beantragt und haben jetzt knapp 200000 Euro erhalten - die ersten drei Jahre tilgungsfrei." Zimmermann redet nicht um den heißen Brei herum: 

"Für die Sicherung unserer Liquidität ist dieses Darlehen lebenswichtig." 

Titelfoto: Eric Münch

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