Dresdner SC braucht Hilfe gegen SC Potsdam: "Müssen Halle voll bekommen!"

Dresden - "Der SC Potsdam ist für uns sehr speziell", sagt Chefcoach Alex Waibl (54) vom Dresdner SC vor dem heißen Halbfinal-Auftakt der Serie "best of three" am Samstag (17 Uhr) in der heimischen Margon Arena.

1714 Zuschauer kamen zum Viertelfinal-Heimspiel gegen Wiesbaden in die Margon Arena. Nach den langen Corona-Einschränkungen war das Saisonrekord. Wird die Halle am Samstag gegen Potsdam voll?
1714 Zuschauer kamen zum Viertelfinal-Heimspiel gegen Wiesbaden in die Margon Arena. Nach den langen Corona-Einschränkungen war das Saisonrekord. Wird die Halle am Samstag gegen Potsdam voll?  © imago/jmfoto

"Wir haben seit September sechs Mal gegen sie gespielt. Dabei hat sich auf Außen ihre Besetzung ständig geändert", erklärt Waibl.

"Wir waren am Anfang der Saison leistungsmäßig hinter ihnen. Im Dezember haben wir sie im Pokal, im Januar in der Bundesliga geschlagen. Potsdam wurde vor uns von Corona erwischt. Jetzt sind sie bärenstark."

Das Verrückte an den beiden Liga-Duellen und dem Fünf-Satz-Krimi im Pokal-Halbfinale: Es gewann jeweils das Gäste-Team.

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"Die Heim-Mannschaft hat immer bissel geschwächelt", sagt Waibl. "Deshalb ist es wichtig, dass wir am Samstag unsere Halle voll bekommen. Die Unterstützung von den Rängen pusht ungemein."

Das war schon im Play-off-Viertelfinale zu erleben, als die Dresdner Schmetterlinge vor 1714 lautstarken Zuschauern den VC Wiesbaden mit 3:0 wegfegten. Für den Halbfinal-Auftakt wurden bis Mittwoch etwas mehr als 1500 Karten verkauft.

Nach den Corona-Einschränkungen ist wieder die volle Hallen-Kapazität von 3000 Zuschauern möglich.

Wie schwer die Aufgabe für den DSC wird und wie wichtig die Fans sind, zeigt auch der Fakt, dass der SC Potsdam in dieser Bundesliga-Saison nur ein einziges Auswärtsspiel verloren hat. Dem stehen elf Siege gegenüber.

Erfreulich ist, dass sich die Personalsituation bei den Dresdnerinnen weiter entspannt. Sophie Dreblow (23) und Monique Strubbe (20), die im Viertelfinale gefehlt hatten, sind diese Woche wieder ins Training eingestiegen. "Sophie ist schon im Balltraining, Moni noch im Kraftaufbau", berichtet Waibl. Ob Strubbe schon am Samstag gegen Potsdam spielen kann, ist allerdings noch offen.

Titelfoto: imago/jmfoto

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