DSC kassiert in Schwerin Pokal-K.o. nach großem Kampf!

Dresden/Schwerin - Der Traum vom neuerlichen Endspiel in der Mannheimer SAP-Arena ist für den Dresdner SC Donnerstagabend in Schwerin geplatzt.

Maja Storck (2.v.l.) präsentierte sich in Top-Form und wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.
Maja Storck (2.v.l.) präsentierte sich in Top-Form und wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.  © Dietmar Albrecht

Der Pokalverteidiger verlor das hochklassige Halbfinal-Duell gegen Gastgeber SSC mit 1:3 (22:25, 22:25, 25:22, 16:25).

Das Spiel war Werbung für den Volleyball-Sport, doch Zuschauer waren in der Halle nicht zugelassen. Beide Teams schenkten sich nichts, spielten aggressiv, machten schon mit den Aufschlägen enormen Druck.

Die Fernsehzuschauer bei Sport1 sahen viele lange Ballwechsel, auf beiden Seiten starke Abwehraktionen und knallharte Angriffe.

Der DSC, der in der Schweizerin Maja Storck (25 Punkte) seine überragende Angreiferin hatte, steckte nach dem 0:2-Satzrückstand nicht auf.

Drehte im dritten Akt ein 13:16 zum 21:18 und ließ sich auch durch Schwerins Ausgleich zum 22:22 nicht beirren.

Im vierten Durchgang musste sich die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl dann aber deutlich geschlagen geben.

Nach 105 Minuten nutzte Schwerin den zweiten Matchball zur Spielentscheidung.

DSC-Coach Alex Waibl nach Pokal-Aus "stolz" und "traurig" zugleich

Die Enttäuschung nach dem Pokal-Aus war groß. Nicht nur bei Sarah Straube (l.) flossen Tränen.
Die Enttäuschung nach dem Pokal-Aus war groß. Nicht nur bei Sarah Straube (l.) flossen Tränen.  © Dietmar Albrecht

Im Finale trifft der SSC auf den SC Potsdam, der Allianz Stuttgart 3:1 bezwang,

"Wir haben alles, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt. Wir haben großartig gekämpft und alles reingehauen. Leider mussten wir damit leben, dass Jenna Gray mit einer Fußverletzung gehandicapt ist. Deshalb habe ich dann wie schon gegen Suhl Sarah Straube im Zuspiel gebracht", sagte Waibl.

Und ergänzte: "Ich bin traurig, dass wir ausgeschieden sind, aber ich bin auch stolz auf meine Mannschaft. Schwerin war in einigen kleinen Dingen einen Tick reifer und cleverer. Aber das bekommen wir auch noch hin."

Am Freitag fährt der DSC nach Corona-Tests von Schwerin direkt weiter ins 600 Kilometer entfernte Aachen, wo es schon am Samstagabend um 18 Uhr gegen die Ladies in Black um Bundesliga-Punkte geht.

Für das Waibl-Team wird es das dritte schwere Spiel in vier Tagen.

Titelfoto: Dietmar Albrecht

Mehr zum Thema DSC Damen Volleyball:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0