Heimpleite im Geisterspiel! DSC verliert Bundesliga-Hit gegen Stuttgart glatt

Dresden - Der Dresdner SC hat das erste Geisterspiel seiner Vereinsgeschichte verloren! Vor gerade mal zwanzig Vereinsvertretern, die das Match in der 3000 Zuschauer fassenden Margon Arena live von den Rängen aus verfolgten, mussten sich die Dresdnerinnen gegen Allianz Stuttgart mit 0:3 (30:32, 22:25, 18:25) geschlagen geben.

Stark gekämpft, aber verloren: Die DSC-Mädels versuchten jeden Ball zu bekommen, schmissen sich teilweise zu dritt auf den Boden, um den Einschlag zu verhindern, aber oft jubelten wie hier im Hintergrund die Stuttgarterinnen.
Stark gekämpft, aber verloren: Die DSC-Mädels versuchten jeden Ball zu bekommen, schmissen sich teilweise zu dritt auf den Boden, um den Einschlag zu verhindern, aber oft jubelten wie hier im Hintergrund die Stuttgarterinnen.  © Lutz Hentschel

Bis Mitte des ersten Satzes sah alles nach einem Akt im Schnelldurchgang aus. Die Gastgeberinnen liefen permanent einem Rückstand hinterher. 

Beim Stand von 15:18 trat dann aber Camilla Weitzel zum Aufschlag an und legte eine tolle Serie hin. Mit dem 19:18 gelang die erste Führung. Mit einem Ass sorgte die Mittelblockerin für das 22:18.

Doch die schwäbische Allianz schlug zurück - 23:23. Jetzt entwickelte sich eine nervenaufreibende Schlussphase. 

Drei Satzbälle hatten die Dresdnerinnen, doch sie konnten sie nicht nutzen. Am Ende punktete mit Krystal Rivers mehrfach der US-Star der Gäste. Ein Dresdner Annahmefehler führte zum 30:32.

Im zweiten Satz waren die Schützlinge von Chefcoach Alex Waibl von Beginn an hellwach, machten sofort Druck - 6:3. Mit 16:14 ging es in die zweite technische Auszeit. 

Nach dem 22:22 kamen die DSC-Schmetterlinge allerdings mit zwei Fehlern vorentscheidend ins Hintertreffen. Rivers knallte den Ball zum 22:25 ins Dresdner Feld.

Von links: Die DSC-Schmetterlinge Jenna Gray, Camilla Weitzel und Lenka Dürr schauten nach der Niederlage bedröppelt drein.
Von links: Die DSC-Schmetterlinge Jenna Gray, Camilla Weitzel und Lenka Dürr schauten nach der Niederlage bedröppelt drein.  © Lutz Hentschel

Topscorerin Camilla Weitzel (16 Punkte), Emma Cyris & Co. mühten sich nach dem 0:2-Satzrückstand im dritten Durchgang so gut es ging. Doch die starken Gäste um die Ex-Dresdnerin Maria Segura ließen nichts anbrennen - 18:25. Nach 89 Minuten hatten die DSC-Schmetterlinge 0:3 verloren.

"Wir waren heute nicht gut. Wir konnten nicht zeigen, was wir können, waren zu angespannt und nicht locker genug", sagte Chefcoach Waibl. "Es war ein Knackpunkt, dass wir im ersten Satz unsere 23:19-Führung nicht durchgebracht haben."  

Titelfoto: Lutz Hentschel

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