Storck & Co. feiern Sieg! Dresdner SC mit einem Bein im Finale

Potsdam - Kurz gewackelt, aber gekämpft und am Ende souverän: Der Dresdner SC steht nach einem 3:1-Erfolg (18:25, 25:17, 28:26, 25:14) in der Potsdamer MBS-Arena mit einem Bein im Finale.

Maja Storck (M. hi.) reißt die Arme zum Jubeln hoch. In Potsdam machte der DSC den ersten Schritt für den Einzug ins Finale.
Maja Storck (M. hi.) reißt die Arme zum Jubeln hoch. In Potsdam machte der DSC den ersten Schritt für den Einzug ins Finale.  © imago images/Nicol Marschall

Das Team von Alex Waibl braucht jetzt noch einen Sieg in der "best of three"-Serie des Play-off-Halbfinales gegen den Vierten der Hauptrunde und hat dafür im Fall der Fälle zwei Heimspiele.

Das erste am Mittwoch ab 17.30 Uhr in der Margon Arena. Und wenn Lena Stigrot & Co. so abgeklärt agieren wie in Potsdam, dürfte nichts schiefgehen.

Coach Waibl hatte vor der Partie als Devise ausgegeben: "Wir müssen geduldig bleiben."

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Daran hielten sich seine Schmetterlinge. Auch wenn die Gastgeberinnen im ersten Satz einen Tick cleverer waren und der DSC so früh zurücklag. Der Trainer nahm beim Stand von 12:17 aus seiner Sicht eine Auszeit. "Wir müssen etwas wacher sein", forderte Angreiferin Jennifer Janiska. Der Satz ging aber mit 18:25 weg.

Im zweiten Durchgang spielte der Hauptrunden-Sieger viel fokussierter. Stigrot legte zweimal geschickt hinter den Potsdamer Block - 5:3.

Videobeweis fiel dreimal zugunsten des Waibl-Teams aus

Dann half die Technik. Im Halbfinale kam das Challenge-System zum Einsatz - der Videobeweis. Und der fiel dreimal fürs Waibl-Team aus.

Am Ende hatte es acht Satzbälle und beim Siebten servierten die Gastgeberinnen den Aufschlag zum 25:17 für Dresden ins Aus.

Im dritten Satz kämpften die Schmetterlinge. Sie lagen schon 10:16 zurück und bissen sich aber auf 22:22 ran.

Als beim Stand von 27:26 der Angriff der Gastgeberinnen im Aus landete, wurde zwar der Videobeweis bemüht, aber keine Dresdnerin war beim Block dran - 28:26.

Vorm vierten Durchgang forderte Waibl: "Haltet eurer Level." Es gelang. Maja Storck war brutal stark mit ihren Aufschlägen und Angriffen - verdient die beste Spielerin des Abends - am Ende hieß es um 20.49 Uhr Matchball.

Der Aufschlag von Jenna Gray ging an den Arm einer Potsdamerin und von da ins Aus - 25:14.

Titelfoto: imago images/Nicol Marschall

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