DSC: Rede gehalten, gepunktet, dann ausgezeichnet! Weitzels toller Tag

Dresden - DSC-Cheftrainer Alex Waibl hatte sich Camilla Weitzel ausgeguckt. Die Mittelblockerin durfte vorm Heimspiel gegen den USC Münster die Ansprache in der Kabine halten.

Wegen der Corona-Schutz-Verordnung durften nur 150 Fans in die Margon Arena, aber die sorgten, so gut es ging, für Stimmung. Die DSC-Schmetterlinge bedankten sich dafür nach dem Spiel mit der Laola-Welle.
Wegen der Corona-Schutz-Verordnung durften nur 150 Fans in die Margon Arena, aber die sorgten, so gut es ging, für Stimmung. Die DSC-Schmetterlinge bedankten sich dafür nach dem Spiel mit der Laola-Welle.  © Lutz Hentschel

"Ich habe den Mädels gesagt, dass wir gut trainiert und einen Schritt nach vorn gemacht haben. Dass es Spaß macht mit ihnen zu arbeiten. All das Positive müssen wir aufs Feld bringen", berichtete die 20-jährige Nationalspielerin später über ihre auf Englisch gehaltene Rede.

Camilla hatte offensichtlich die richtigen Worte gefunden, denn die DSC-Schmetterlinge fertigten vor 150 zugelassenen Zuschauern den USC mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:16) ab. 

In 74 Minuten war der zweite Sieg im dritten Bundesligaspiel eingefahren. Nur im zweiten Durchgang wurde es eng, lagen die Gastgeberinnen 14:16 hinten.

"Wir waren im ersten und dritten Satz sehr stabil, im zweiten willensstark. Ich bin stolz darauf, wie wir aufgetreten sind", sagte Camilla lächelnd. 

Stolz konnte sie auch auf ihre Leistung sein. Mit 11 Zählern war sie drittbeste Punktesammlerin hinter Jennifer Janiska und Maja Storck (je 14). Und wurde obendrein als wertvollste Spielerin mit der MVP-Goldmedaille ausgezeichnet. "Das hat sie sich verdient", applaudierte Waibl.

Camilla Weitzel (r.) schlägt hier gegen die Ex-Dresdnerin Barbara Wezorke zu.
Camilla Weitzel (r.) schlägt hier gegen die Ex-Dresdnerin Barbara Wezorke zu.  © Lutz Hentschel

Wie sah Camilla die Kulisse von nur 150 Fans in der Margon Arena, die ansonsten mit 3000 Zuschauern oft ausverkauft ist? "Nur 150, das ist schade. Das ist traurig", sagte die Mittelblockerin. "Aber wir können froh sein, dass wir überhaupt spielen können."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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