DSC-Schmetterling Storck machte Schweizer Käse aus Straubing und kassierte Lob!

Dresden - Viertes Spiel, dritter Sieg? Das war nie die Frage für den Dresdner SC beim Auswärtsauftritt in Straubing. Das Team von Alex Waibl war nicht nur eine Klasse besser, es gewann auch noch souverän mit 3:0 (25:13, 25:16, 25:16).

Maja Storck machte es den Straubingerinnen mit den Hammer-Aufschlägen brutal schwer, den Ball anzunehmen.
Maja Storck machte es den Straubingerinnen mit den Hammer-Aufschlägen brutal schwer, den Ball anzunehmen.  © Lutz Hentschel

Selbst Straubings Coach Benedikt Frank schwärmte nach der Partie von den Schmetterlingen: "Es war noch keine Mannschaft hier, die physisch so stark war." 

Vor allem "die Aufschläge von Maja Storck" hob er hervor. Und wahrlich, wie die Schweizerin dem Gegner per Sprungaufschlag die Bälle um die Ohren drosch - spitze. Sie wurde verdient zur besten DSC-Spielerin des Tages gekürt.

Straubing hatte nicht nur durch sie derartige Probleme bei der Annahme, dass die Gastgeberinnen im Angriff kaum Druck auf Dresden ausüben konnten. 

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Im ersten Satz stand es schnell 20:11. Der DSC spielte sie regelrecht schwindlig. Am Ende ging der Satz mit 25:13 klar aus.

Im zweiten Durchgang zogen Waibls Mädels schnell auf 5:2 davon. Durch ein paar unkonzentrierte Aktionen in der Annahme kamen die Straubinger auf 8:6 ran. 

Knapp eine Stunde hat's am Sonntag gedauert, da feierten Emma Cyris (l.) und Camilla Weitzel (2.vl.) mit den anderen DSC-Mädels den 3:0-Sieg.
Knapp eine Stunde hat's am Sonntag gedauert, da feierten Emma Cyris (l.) und Camilla Weitzel (2.vl.) mit den anderen DSC-Mädels den 3:0-Sieg.  © Wolfgang Fehrmann

DSC-Coach Alex Waibl zufrieden: "Das hat echt Spaß gemacht"

Emma Cyris (r.) bewies sich wieder als guter Joker und verwandelte den Matchball.
Emma Cyris (r.) bewies sich wieder als guter Joker und verwandelte den Matchball.  © Wolfgang Fehrmann

Aber Storck machte weiter Schweizer Käse aus den Straubingerinnen und nach fünf Punkten in Folge hatten die Gäste das Heft des Handelns wieder in der Hand.

Beim Satzball zum 25:16 zwang der DSC-Block die Gastgeber so extrem diagonal zu schlagen, dass der Ball ins Aus ging.

Im dritten Akt änderte sich nichts. Dresden druckvoll mit Power und schnellem, variablem Spiel. 

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Straubing mühte sich. 19.13 Uhr hatten Lena Stigrot & Co. den ersten Matchball.

Der wurde abgewehrt. Den folgenden Aufschlag nahm Emma Cyris gut an, sodass DSC-Zuspielerin Jenna Gray ihr den Pass perfekt zurückservieren konnte und die Außenangreiferin den Sack zum 25:16 zumachte.

"Das hat echt Spaß gemacht", zog Waibl sein Fazit. "Wir waren in allen Belangen überlegen, haben sehr physisch und hart gespielt. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel am Mittwoch gegen Stuttgart."

Titelfoto: Wolfgang Fehrmann

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