DSC startet in aufregende Vorbereitung: Russisch Roulette um US-Girls!

Dresden - Russisch Roulette, Quarantäne, Spiele in Polen, prestigeträchtiger Supercup. Das Vorbereitungsprogramm der DSC-Schmetterlinge auf die neue Bundesligasaison verspricht reichlich Aufregung, Adrenalin pur.

Geschäftsführerin Sandra Zimmermann hofft, dass am kommenden Dienstag alle vier US-Neuzugänge in Dresden gelandet sind.
Geschäftsführerin Sandra Zimmermann hofft, dass am kommenden Dienstag alle vier US-Neuzugänge in Dresden gelandet sind.  © Lutz Hentschel

Zum Auftakt konnten Chefcoach Alex Waibl und sein "Co." Konstantin Bitter am Montag nur sieben Spielerinnen, also die Hälfte der Mannschaft, begrüßen. 

Mit Lena Stigrot, Lenka Dürr, Emma Cyris, Camilla Weitzel, Sarah Straube, Monique Strubbe und Lina-Marie Lieb waren das bekannte Gesichter. 

"Der Trainingsschwerpunkt liegt erst einmal in der Ballkontrolle, aber wir werden auch jeden Tag im Kraftbereich arbeiten", kündigte Bitter an.

Nachdem sich die Volleyballerinnen in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem im Homeoffice fit halten mussten, freute sich Straube, "dass es endlich wieder losgeht". 

Die Zuspielerin wird ihrem Team allerdings im August fehlen, weil sie mit der U19-Auswahl an der EM in Kroatien teilnimmt.

Dann werden die Neuzugänge Maja Storck und Jennifer Geerties zum DSC stoßen. 

Am Sonntag und am kommenden Dienstag wird das US-Quartett Morgan Hentz, Jenna Gray, Madeleine Gates und Audriana Fitzmorris in Dresden erwartet. 

Chefcoach Alex Waibl baute am Montag alles für den Trainingsauftakt auf.
Chefcoach Alex Waibl baute am Montag alles für den Trainingsauftakt auf.  © Lutz Hentschel
Monique Strubbe freut sich über das Training mit dem Ball.
Monique Strubbe freut sich über das Training mit dem Ball.  © Lutz Hentschel

Dresdner SC reist in der Vorbereitung traditionell zu Testspielen nach Polen

Hoch hinaus? Zum Auftakt wird auch verstärkt auf dem Boden gearbeitet.
Hoch hinaus? Zum Auftakt wird auch verstärkt auf dem Boden gearbeitet.  © Lutz Hentschel

Wegen der Corona-Pandemie und der äußerst komplizierten Aus- und Einreiseregularien sagt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann: "Das fühlt sich an wie Russisch Roulette. Lange ging gar nichts. Wir haben uns letztlich über viele Kanäle bemüht, alle Papiere zu organisieren und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen."

Bei ihrer Einreise werden die US-Girls einem Corona-Test unterzogen, nach einer Woche Quarantäne einem zweiten. "Wir hoffen, dass sie dann mit uns trainieren können", sagt Waibl.

Zweimal werden die Waibl-Schützlinge in der Vorbereitung zu Testspielen nach Polen reisen - Police und Szamotuly heißen fast schon traditionell die Ziele.

Prestigeträchtiges Highlight vorm Bundesligastart ist der Supercup. Der wird diesmal in zwei Veranstaltungen - Männer und Frauen getrennt - ausgetragen.

Am 27. September trifft Pokalsieger DSC im Ost-Klassiker auf den Schweriner SC. Gespielt werden soll laut Volleyball Bundesliga "im Umfeld eines der teilnehmenden Klubs", abhängig von zugelassenen Zuschauern eventuell in einer "kleineren Halle".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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