Dresdner SC verlängert mit Lena Stigrot: "DSC ist die beste Option!"

Dresden - In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise sorgt der Dresdner SC für eine positive Schlagzeile. Der DVV-Pokalsieger hat den Vertrag mit Nationalspielerin Lena Stigrot um ein Jahr bis 2021 verlängert.

Angreiferin Lena Stigrot klatscht lachend mit den Fans ab.
Angreiferin Lena Stigrot klatscht lachend mit den Fans ab.  © Lutz Hentschel

Die gebürtige Bad Tölzerin geht damit in ihre dritte Saison in Dresden.

"Es standen auch andere Optionen im Raum. Aber ich habe nur anderthalb Wochen gebraucht zum Überlegen. Der DSC ist für mich die beste Option", sagt die 25-Jährige. 

Und ergänzt: "Ich habe mich vergangene Saison in allen Elementen stabilisiert und einen guten Weg gefunden, mit Druck umzugehen. Mit dem DSC habe ich schon eine schöne Reise erlebt. Wir haben eine Vertrauensbasis aufgebaut."

Stigrot erklärte: "Ich bin superfroh, dass wir im Februar den Pokal holen konnten. Das war unglaublich, wie wir im Finale immer wieder zurückgekommen sind." 

Allerdings bedauert Lena: "Schade war, wie die Saison zu Ende gegangen ist. Wir konnten uns nach dem plötzlichen Abbruch nicht mal richtig voneinander verabschieden."

Chefcoach Alex Waibl kann weiter auf seine Führungsspielerin Lena Stigrot bauen.
Chefcoach Alex Waibl kann weiter auf seine Führungsspielerin Lena Stigrot bauen.  © Lutz Hentschel
Lena Stigrot schlägt auch kommende Saison für den DSC auf.
Lena Stigrot schlägt auch kommende Saison für den DSC auf.  © Matthias Rietschel

Lean Stigrot gewinnt der Corona-Krise positive Seiten ab

Lena Stigrot hält jubelnd den DVV-Pokal in ihren Händen. Auch nächste Saison ist sie mit dem DSC heiß auf Titel.
Lena Stigrot hält jubelnd den DVV-Pokal in ihren Händen. Auch nächste Saison ist sie mit dem DSC heiß auf Titel.  © Lutz Hentschel

Aktuell hält sich die Außenangreiferin in Landshut auf, wo sie mit ihrem Partner wohnt. 

Dass vor allem in Bayern die Corona-Infektionszahlen hoch sind, macht ihr keine Angst.

"Ich halte mich absolut strikt an alle Anordnungen, besuche auch meine Familie nicht. Für die Fitness jogge ich jeden Tag fünf Kilometer. In der Natur ist es kein Problem, zwei Meter Abstand zu halten. Daheim mache ich meine Workouts."

Der Corona-Krise gewinnt die Volleyballerin aber auch positive Seiten ab.

"Ich habe jetzt Zeit für Dinge, die ich sonst nicht habe. Ich habe Zeit für meinen Partner, widme mich der Uni. Und es ist schönes Wetter. Was ich vermisse, ist der Ball."

Lena blickt optimistisch in die Zukunft: "Ich hoffe, dass das normale Leben bald wieder einzieht. Mit dem DSC will ich nächstes Jahr wieder auf Titeljagd gehen. Ich hoffe und glaube, dass der Verein wieder ein schlagkräftiges Team aufstellen wird."

Titelfoto: Matthias Rietschel

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