DSC verlängert mit Chefcoach Waibl: "Will weiter diesen Weg gehen!"

Dresden - Man könnte fast schon sagen, er gehört zum Inventar. Aber das Wort Dauerbrenner drückt es besser aus. Der Vertrag von Chefcoach Alex Waibl wurde beim Dresdner SC vorzeitig um weitere zwei Jahre bis 2023 verlängert.

DSC-Chefcoach Alex Waibl spricht mit Begeisterung von seiner Arbeit.
DSC-Chefcoach Alex Waibl spricht mit Begeisterung von seiner Arbeit.  © Lutz Hentschel

Der Schwabe betreut die Dresdner Bundesliga-Volleyballerinnen immerhin seit 2009. Auf die Frage, seine wievielte Vertragsverlängerung das mittlerweile ist, antwortet er nach längerem Grübeln: "Ich denke, das ist die vierte."

Vorstands-Chef Jörg Dittrich bringt die Gründe für das Dauerengagement in drei Sätzen auf den Punkt: "Mit Alex Waibl ist es uns gelungen, begrenzte finanzielle Ressourcen in maximale sportliche Erfolge umzumünzen. Alex kann Siegertypen formen. Mit ihm beschäftigen wir aktuell den erfolgreichsten Trainer der Frauen-Bundesliga."

Die Erfolge sprechen für den 52-Jährigen: Mit ihm konnte der DSC drei Meistertitel (2014, 2015, 2016), vier Pokalerfolge (2010, 2016, 2018, 2020) sowie den Gewinn des europäischen Challenge Cups (2010) feiern. 

Kein Wunder, dass Dittrich schmunzelnd ergänzt: "Alex hatte noch nie eine Prämienvereinbarung für Titel. Das wäre nicht gut für unseren Verein gewesen."

Was ihn beim DSC antreibt, erklärt Waibl so: "Ich könnte auch gut mit Mannschaften arbeiten, in der nur komplett fertige Typen stehen. Aber was mir als Trainer am meisten gibt, das ist die Arbeit mit jungen Spielerinnen, das ist Talente weiterzuentwickeln. Beim DSC ist das Methode - das passt. Ich habe Lust, weiter diesen Weg zu gehen."

Alex Waibl bleibt bis 2023 beim DSC! Er weiß: Vorstands-Chef Jörg Dittrich (l.) und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann "stehen zu mir - auch wenn Wind aufkommt".
Alex Waibl bleibt bis 2023 beim DSC! Er weiß: Vorstands-Chef Jörg Dittrich (l.) und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann "stehen zu mir - auch wenn Wind aufkommt".  © Lutz Hentschel

Als seine bisher schönsten und emotionalsten Erfolge nennt Waibl den Gewinn des Challenge Cups ("das hat mich damals total happy gemacht"), die erste Meisterschaft und den Pokalsieg 2020.

"Den hatte keiner erwartet bei all den Problemen, die wir im Umfeld hatten." Im Pokal gab es für den Chefcoach aber auch den schwierigsten Moment: "Das war das Halbfinal-Aus im Dezember 2013, das 0:3 gegen Vilsbiburg. Das war unnötig und bitter. Da war ich kurz davor zu sagen: Das war's!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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