DSC-Ass Maja Storck: "Champions League war schon immer ein Traum von mir!"

Dresden - Die Schmetterlinge des Dresdner SC haben auch nach den beiden Fünf-Satz-Krimis in der vergangenen Woche weiter ein straffes Programm. Am Samstag laufen sie in der Bundesliga bei den Roten Raben Vilsbiburg auf.

Alex Waibl (53) steht vor seinem 44. CL-Spiel als DSC-Trainer.
Alex Waibl (53) steht vor seinem 44. CL-Spiel als DSC-Trainer.  © Lutz Hentschel

Am kommenden Mittwoch bestreiten sie in der Champions League gegen Lokomotiv Kaliningrad ihr erstes Heimspiel.

"Vilsbiburg ist die nächste Aufgabe, auf die konzentrieren wir uns jetzt. Aber ich freue mich schon auf das Spiel gegen den russischen Meister. Die Champions League war schon immer ein Traum von mir. Als Schweizerin hat man nicht so oft die Chance, auf diesem Niveau zu spielen", sagt Dresdens Topscorerin Maja Storck (23).

"Kaliningrad ist die stärkste Mannschaft in unserer Gruppe", betont Alex Waibl (53) vor seinem 44. CL-Match als DSC-Trainer.

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Sein Ziel in der Königsklasse: "Wir wollen aus jedem einzelnen Spiel das Maximale rausholen, am Ende schauen wir auf die Tabelle. Die Champions League ist für uns wichtig, um auf höchstem Niveau zu spielen und damit unsere jungen Volleyballerinnen zu entwickeln."

Der finanzielle Aspekt: Neben Reise- und anderen anfallenden Kosten müssen für die Teilnahme an Europas Top-Klasse 25.000 Euro Startgeld gezahlt werden.

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DSC-Topscorerin Maja Storck (23) freut sich schon auf das Champions-League-Spiel gegen Lokomotiv Kaliningrad.
DSC-Topscorerin Maja Storck (23) freut sich schon auf das Champions-League-Spiel gegen Lokomotiv Kaliningrad.  © Lutz Hentschel

Vom europäischen Verband CEV gibt es aber auch etwas zurück: für einen Sieg in der Gruppenphase 10.000 Euro, bei einer Niederlage 5000.

Zuschauereinnahmen wird der DSC gegen Kaliningrad nicht haben, in Sachsen sind in Corona-Zeiten aktuell (wieder) Geisterspiele verordnet.

"Für uns ist das eine spezielle Situation. Auswärts spielen wir gegen Zuschauer, zu Hause ist die Halle leer. Gegen Kaliningrad tut das extrem weh. In der Margon Arena haben wir vor vielen Zuschauern schon eine Reihe guter Spiele gegen Top-Teams gezeigt. Die Unterstützung der Fans fehlt uns", erklärt Waibl.

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Der russische Meister dürfte in der Dresdner Gruppe, der außerdem Developres Rzeszow (Polen) und Prometey Dnipro (Ukraine) angehören, nicht nur sportlich, sondern auch finanziell der Krösus sein.

Die Mannschaft reist am Montag per Charterflug in Dresden an.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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