DSC bekommt kein Traumlos im Europacup, Janiska muss den Rhythmus finden!

Dresden/Herzogswalde - Golf- statt Volleyball, Ostsee statt Indischer Ozean. Und statt dem erhofften Traumlos im CEV-Cup wahrscheinlich eine Reise in die Ukraine - die DSC-Schmetterlinge sorgen für Gesprächsstoff.

Die DSC-Volleyballerinnen stehen auf dem Golfplatz in einer Reihe, um den Abschlag zu üben - vorn Jennifer Janiska.
Die DSC-Volleyballerinnen stehen auf dem Golfplatz in einer Reihe, um den Abschlag zu üben - vorn Jennifer Janiska.  © Matthias Rietschel

Satte 35 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Freitagnachmittag auf der Golfanlage Herzogswalde im Schatten an, trotzdem hatten die Schützlinge von Chefcoach Alex Waibl ihren Spaß. 

Gemeinsam mit Sponsoren spielten sie ein Einzel-Stableford-Turnier über 9 Löcher aus - für eine gute Sache. Mehr als 5000 Euro (Startgelder und gesponserte Platzmiete) kamen für den DSC-Nachwuchs zusammen.

"Das ist mein viertes Golf-Training. Abschläge liegen mir nicht so. Mir fehlt da wohl ein bisschen das Talent", sagte schmunzelnd Jennifer Janiska, die bis 31. Juli Geerties hieß. 

Am 1. August hat die Nationalspielerin ihren langjährigen Freund Daniel geheiratet. Die Hochzeitsreise führte nicht wie geplant nach Mauritius, sondern auf Usedom. 

"Wir haben eine Woche keine Wolke gesehen", schwärmte Jennifer von den Flitter-Tagen an der Ostsee. Am Dienstag reiste die Angreiferin, die vergangene Saison in Italien für den Spitzenverein Imoco Volley Conegliano spielte, bei ihrem neuen Arbeitgeber an. 

Gute Laune: Die DSC-Schmetterlinge und ihre Sponsoren hatten auf der Golfanlage Herzogswalde viel Spaß.
Gute Laune: Die DSC-Schmetterlinge und ihre Sponsoren hatten auf der Golfanlage Herzogswalde viel Spaß.  © Matthias Rietschel
Angebändelt: Emma Cyris legt sich den Ball zurecht.
Angebändelt: Emma Cyris legt sich den Ball zurecht.  © Matthias Rietschel

Dresdner SC trifft auf einen Absteiger aus der Champions League

DSC-Coach Alex Waibl rechnet mit einer ukrainischen Mannschaft als Gegner.
DSC-Coach Alex Waibl rechnet mit einer ukrainischen Mannschaft als Gegner.  © Lutz Hentschel

"Mir geht's gut, ich habe Bock auf Volleyball, aber ich brauche noch Zeit, muss jetzt möglichst schnell den Rhythmus finden", erklärte die 26-Jährige.

Per WhatsApp waren die DSC-Schmetterlinge am Freitag vom Golfplatz aus für ein kurzes "Hallo" mit Naya Crittenden verbunden. 

Die Diagonalangreiferin aus den USA war am Donnerstagabend als letzter Neuzugang in Dresden gelandet, ist jetzt in Quarantäne. Gute Nachricht: Der erste Corona-Test am Flughafen war negativ.

So ganz nebenbei verfolgte Chefcoach Waibl am Freitag die Auslosung im europäischen CEV-Cup. Als Gegner gewünscht hatte er sich Prag oder Potsdam, "wegen der geografischen Nähe". 

Pokalsieger DSC trifft allerdings auf einen Absteiger aus der Champions League. "Das wird wahrscheinlich ein Team aus der Ukraine sein", sagte Waibl. 

"Gut ist aber, dass wir Mitte November zuerst auswärts antreten und das entscheidende Spiel dann bei uns in der Margon Arena stattfindet."

Titelfoto: Matthias Rietschel

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