DSC-Fanfest: Maja Storck bekommt Pokal zum Abschied

Dresden - Im Elbegarten am Blauen Wunder schloss sich für Maja Storck der Kreis. Im Sommer 2020 war die Schweizer Nationalspielerin hier als Neuzugang vom Dresdner SC vorgestellt worden. Am Dienstag wurde die 23-Jährige an selber Stelle von den Fans des Supercup-Gewinners und Meisterschafts-Dritten mit viel Applaus verabschiedet.

Auf dem Fanfest, das coronabedingt zwei Jahre ausfallen musste, werden immer die beliebtesten drei Spielerinnen der Saison von den Fans gewählt.
Auf dem Fanfest, das coronabedingt zwei Jahre ausfallen musste, werden immer die beliebtesten drei Spielerinnen der Saison von den Fans gewählt.  © Lutz Hentschel

Die Diagonalangreiferin verlässt den DSC ebenso wie sechs weitere Spielerinnen und wechselt zu einem Verein "im Süden" Europas.

Zum Abschied heimste "Biene Maja" noch einen kleinen Pokal ein. Die Fans hatten die Topscorerin zur "Spielerin der Saison" gekürt. Die Plätze zwei und drei gingen an Kapitänin Jennifer Janiska und Angreiferin Linda Bock.

Die Ehrung war für Storck eine Überraschung. "Ich wusste ja gar nicht, dass es so etwas gibt." Wegen der Corona-Pandemie war das traditionelle Fanfest in den vergangenen beiden Jahren ausgefallen.

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"Am Freitag werde ich aus Dresden abreisen und nach Hause fahren. Ich freue mich auf den Urlaub mit meinem Freund. Im Mai, Juni geht es dann zur Nationalmannschaft", sagte Storck zu den Plänen für die kommenden Wochen.

Maja Storck (23) bekam zum Abschied den goldenen Pokal für die beliebteste Spielerin. Sie wechselt in den Süden Europas.
Maja Storck (23) bekam zum Abschied den goldenen Pokal für die beliebteste Spielerin. Sie wechselt in den Süden Europas.  © Lutz Hentschel

Potsdam fegt Stuttgart im ersten Finalspiel aus der Halle

Eine gute (Volleyball-)Nachricht gab es neben 260 Litern Freibier von Feldschlößchen für die rund 150 Fans im Elbegarten auch noch: Libera Sophie Dreblow wird kommende Saison weiter das DSC-Trikot tragen.

Und während Mannschaft und Fans im Elbegarten feierten, sorgte Halbfinalgegner SC Potsdam für die erste kleine Sensation. Im ersten Finalspiel besiegte das Team von Trainer Guillermo Hernandez den favorisierten Allianz MTV Stuttgart im Schwabenland klar und deutlich mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:18). Am Freitag geht die Serie um 18.30 in der MBS Arena Potsdam weiter. Drei Siege sind für den Titel nötig.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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