DSC-Jubel nach dem Supercup-Sieg: "Besser geht es derzeit nicht, das war überragend"

Dresden - Im Bus der Dresdner Volleyballerinnen wurde auf der Heimfahrt ausgelassen gefeiert. Kein Wunder, immerhin hatte der DSC im vierten Anlauf zum ersten Mal den Supercup gewonnen. Der deutsche Meister setzte sich vor 1000 Zuschauern bei Pokalsieger Schweriner SC nach 127 packenden Minuten mit 3:2 (15:10 im Tiebreak) durch.

Da ist er! Die DSC-Schmetterlinge haben erstmals den Supercup gewonnen.
Da ist er! Die DSC-Schmetterlinge haben erstmals den Supercup gewonnen.  © Dietmar Albrecht

Für Alex Waibl war es der zehnte Titel mit dem DSC. "Das fühlt sich gut an, ich nehme den Supercup gern mit. Aber dieser Titel ist nicht gleichzusetzen mit der Meisterschale oder dem DVV-Pokal. Die sind sportlich wertvoller. Ich freue mich vor allem für meine Mannschaft."

Was Waibl besonders gefiel: "Wir waren in den ersten beiden Sätzen erstaunlich gut, hatten alles im Griff. Da haben wir am obersten Limit gespielt. Besser geht es derzeit nicht, das war überragend."

Und nachdem die sich deutlich steigernden Schwerinerinnen zum 2:2 ausgeglichen hatten, war "der Tiebreak wieder eine klare Sache für uns, da sind wir gut zurückgekommen".

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Topscorerin Maja Storck (25 Punkte) machte mit dem ersten Matchball den Sieg perfekt.

Maja Storck (Nummer 11) und Monique Strubbe (8) blocken hier einen Schweriner Angriff ab.
Maja Storck (Nummer 11) und Monique Strubbe (8) blocken hier einen Schweriner Angriff ab.  © Dietmar Albrecht

"Brutal gut" präsentierte sich im Angriff neben Storck und Jennifer Janiska (19 Punkte) auch Linda Bock (14). Die 18-jährige Julia Wesser wechselte Waibl dreimal zum Aufschlag ein. Die Jüngste im DSC-Kader erfüllte ihre Aufgabe völlig abgebrüht. "Dafür habe ich sie gelobt", betonte der Trainer.

Titelfoto: Dietmar Albrecht

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