"Ein Hammerlos" für den Dresdner SC nach Nervenschlacht

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge sind nur noch einen Sieg vom Finale im DVV-Pokal entfernt. Um am 6. März zum Endspiel in der Mannheimer SAP Arena antreten zu können, müssen die Dresdnerinnen in der Runde der letzten vier aber einen schweren Brocken aus dem Weg räumen. Sie müssen am 18. Dezember beim SC Potsdam gewinnen.

Die jubelnden DSC-Schmetterlinge nach der gewonnenen Pokalschlacht in Suhl - mit der Nummer 6 Kapitänin Jennifer Janiska. Hinter dem Team feiern 30 mitgereiste Dresdner Fans mit.
Die jubelnden DSC-Schmetterlinge nach der gewonnenen Pokalschlacht in Suhl - mit der Nummer 6 Kapitänin Jennifer Janiska. Hinter dem Team feiern 30 mitgereiste Dresdner Fans mit.  © Bastian Frank

"Das ist ein Hammerlos, das wird echt schwer", sagte DSC-Kapitänin Jennifer Janiska nach der Auslosung am Sonntag. Im zweiten Halbfinale stehen sich der USC Münster und Allianz Stuttgart gegenüber.

Das Bundesliga-Duell gegen den SCP hatte die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl daheim mit 1:3 verloren.

Im Pokal müssen die Dresdnerinnen nun sechs Tage vor Weihnachten auswärts in der MBS Arena antreten.

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"Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig", erklärt Angreiferin Janiska. Und betont dabei: "Wir sind ein charakterlich starkes Team."

Das bewies der deutsche Meister auch am Samstagabend, vier Tage nach der 2:3-Niederlage in der Champions League bei Developres Rzeszow (Polen). Im Pokal-Viertelfinale in der Halle Wolfsgrube rangen Janiska & Co. im nächsten Fünf-Satz-Krimi den VfB Suhl mit 3:2 nieder.

Topscorerin Maja Storck im Angriff.
Topscorerin Maja Storck im Angriff.  © Bastian Frank

Es war ein Kraftakt, eine Nervenschlacht über zweieinhalb Stunden. Im Tiebreak wehrte der DSC beim Stand von 13:14 einen Suhler Matchball ab und setzte sich schließlich nach zwei Monster-Blöcken mit 16:14 durch. Topscorerin Maja Storck (34 Punkte) wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

"Das war ein hartes Stück Arbeit in Suhl", sagt Jennifer Janiska. "Aber wir haben starke Nerven bewiesen."

Titelfoto: Bastian Frank

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