Kann der Dresdner SC heute die Potsdamer Sieges-Serie brechen?

Dresden - Aufatmen beim DSC: Nachdem der deutsche Meister vor acht Tagen den 3:0-Erfolg beim Schweriner SC mit dem "letzten Aufgebot" erkämpfen musste, hat sich das Lazarett jetzt etwas gelichtet.

Am Sonnabend geht es gegen den noch ungeschlagenen SC Potsdam. DSC-Chefcoach Alex Waibl ballt die Faust, er will mit den Fans einen Heimsieg feiern.
Am Sonnabend geht es gegen den noch ungeschlagenen SC Potsdam. DSC-Chefcoach Alex Waibl ballt die Faust, er will mit den Fans einen Heimsieg feiern.  © Lutz Hentschel

Während Angreiferin Sina Stöckmann weiter ausfällt, hat Mittelblockerin Layne Van Buskirk ihre Rückenprobleme auskuriert.

Auch Zuspielerin Jenna Gray, die in Schwerin im zweiten Satz einen Ball hart an den Kopf bekommen hatte und die Partie nicht fortsetzen konnte, ist wieder fit und kann am heutigen Samstag (17.30 Uhr) gegen den SC Potsdam auflaufen.

Das ist enorm wichtig: Denn der Kontrahent ist noch ungeschlagen in dieser Saison, hat drei Siege auf dem Konto - Platz zwei hinter Stuttgart.

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Drei Mal standen sich der DSC und der SCP in der Saisonvorbereitung gegenüber. Allerdings nie in voller Besetzung.

Zuletzt hieß es 2:3 aus Dresdner Sicht.

"Potsdam ist enorm stark diese Saison. Sie haben eine richtig gute Mannschaft mit Tiefe im Kader. Es ist schwierig gegen sie zu spielen und zu punkten", betont DSC-Chefcoach Alex Waibl.

Mit Laura Emonts und Vanessa Agbortabi verfügt der SCP über ein gefährliches Duo im Außenangriff. Zudem haben die Brandenburgerinnen mit ihrer neuen US-Zuspielerin Madison Lilley deutlich an Qualität und Stabilität gewonnen.

"Das wird extrem spannend", sagt Alex Waibl. "Potsdam wird der bisher stärkste Gegner für uns in dieser Saison."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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