Nach sechs Siegen: Hält die DSC-Glückssträhne auch gegen den Angst-Gegner aus Schwerin an?

Dresden - Wie stehen die Chancen für die DSC-Damen heute Abend im Ost-Klassiker gegen den Schweriner SC?

Naya Crittenden (l.) beim Supercup im Angriff gegen Schwerins Hayley Spelman. Der DSC verlor hier mit 0:3. Beim Pokal-Halbfinale im November in Schwerin hieß es 1:3.
Naya Crittenden (l.) beim Supercup im Angriff gegen Schwerins Hayley Spelman. Der DSC verlor hier mit 0:3. Beim Pokal-Halbfinale im November in Schwerin hieß es 1:3.  © Lutz Hentschel

Gut, sollte man meinen, mit Blick auf die aktuelle Tendenz. Die Dresdnerinnen glänzen mit einer Serie von sechs Siegen in Folge. Sie gaben dabei nur einen einzigen Satz ab und gewannen zuletzt 3:0 beim USC Münster.

Dagegen ging der SSC in den vergangenen sechs Partien nur dreimal als Sieger vom Feld und kam am Donnerstag daheim gegen Tabellenführer Allianz Stuttgart mit 0:3 unter die Räder.

Auf diese Fakten angesprochen, sagt DSC-Chefcoach Alex Waibl: "So wie die Stuttgarterinnen in Schwerin gespielt haben, hätte jeder gegen sie 0:3 verloren. Ich bin überzeugt, Schwerin wird wie immer sehr gut vorbereitet bei uns antreten."

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Waibl unterstreicht: "Der SSC hat viele gute Spielerinnen, ist gefährlich auf allen Positionen. Das ist eine sehr komplette Mannschaft."

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Lena Stigrot sieht die Niederlagen nicht als Last, sondern als Herausforderung.
Lena Stigrot sieht die Niederlagen nicht als Last, sondern als Herausforderung.  © Matthias Rietschel

Dass der Dresdner Trainer den Kontrahenten so lobt, hat noch einen weiteren Grund: Seine Mannschaft hat seit 20. Dezember 2017 in der heimischen Margon Arena nicht mehr gegen den Rivalen aus Mecklenburg-Vorpommern gewonnen!

Dass den Gastgeberinnen heute Monique Strubbe (Kapselriss im Daumen) und Morgan Hentz (Angina) fehlen, macht die Aufgabe nicht leichter.

DSC-Kapitänin Lena Stigrot sieht das heutige Duell so: "Klar, dass sich Schwerin bei uns besser präsentieren will als gegen Stuttgart. Ich sehe unsere Niederlagen gegen den SSC in der Vergangenheit nicht als Last, sondern als eine extra Herausforderung, als Ansporn. Wir haben alle große Lust auf das Spiel."

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Welche Serie für den DSC weiter Bestand hat, wird sich ab 19 Uhr zeigen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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