Sachsen lässt bis 1000 Zuschauer zu: Dresdner SC happy! Spitzenspiel vor Fans

Dresden - Gab's ein Machtwort vom Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (46, CDU)? Das ist gut möglich, denn nach dem Aufstand der sächsischen Sportvereine wurde bei der neuen Corona-Verordnung (gilt bis 6. Februar) für den Freistaat nachjustiert.

Endlich dürfen wieder mehr Fans in die Halle. Der Dresdner SC ist froh, dass morgen wenigstens 750 Anhänger zum Derby gegen Schwerin in die Margon Arena dürfen.
Endlich dürfen wieder mehr Fans in die Halle. Der Dresdner SC ist froh, dass morgen wenigstens 750 Anhänger zum Derby gegen Schwerin in die Margon Arena dürfen.  © Lutz Hentschel

Bei Heimspielen sind maximal 1000 Fans unter 2G plus möglich. Der Entwurf sah Anfang der Woche noch lediglich 250 vor.

Der Geschäftsführer der Bundesliga-Handballer von der DHfK Leipzig, Karsten Günther, meinte als Sprecher der Initiative TeamSportSachsen: "Für den Sport in Sachsen ist das von der Landesregierung gesendete Signal sehr wichtig. Es zeigt uns, dass unsere Belange Ernst genommen werden."

Und gerade die Volleyballerinnen des Dresdner SC freuten sich, weil am Freitag das Spitzenspiel der Bundesliga gegen Schwerin ab 18.30 Uhr in der Margon Arena steigt.

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"Wir sind überglücklich, dass unsere Fans schon zum Top-Spiel gegen Schwerin zurückkehren. Wir werden diesen Moment genießen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung", so DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

Mit der am Freitag in Kraft tretenden Verordnung gilt ein Limit von maximal 750 Zuschauer, das abhängig vom Buchungsverhalten und den damit verbundenen Abstandsregelungen sein wird.

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist froh, dass die Zuschauer wieder in die Arenen dürfen. Die FFP2-Masken sind da nur ein notwendiges Übel.
DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist froh, dass die Zuschauer wieder in die Arenen dürfen. Die FFP2-Masken sind da nur ein notwendiges Übel.  © Picture Point / Gabor Krieg
Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.
Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.  © Eric Münch

Und auch beim Dresdner Eishockey-Zweitligist ist die Stimmung etwas positiver gestimmt. "Es ist eine große Erleichterung, dass wir endlich wieder Zuschauer zulassen dürfen. Das haben sich unsere Fans, Sponsoren und natürlich unsere Mannschaft verdient", so Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.

Der Tabellen-Zweite kann damit am Sonntag beim Heimspiel gegen Selb vor Fans auflaufen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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