Starker DSC gewinnt Klassiker gegen Schwerin glatt mit 3:0!

Dresden - Der Dresdner SC hat auch den dritten Ost-Klassiker in dieser Saison gegen den SSC Palmberg Schwerin für sich entschieden. Bei der Rückkehr der Fans in die Margon Arena gewann die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl vor 650 begeisterten Zuschauern klar und deutlich mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:21).

DSC-Kapitänin Jennifer Janiska im Angriff gegen Indy Baijens und Frauke Neuhaus. Janiska machte 10 Punkte gegen Schwerin.
DSC-Kapitänin Jennifer Janiska im Angriff gegen Indy Baijens und Frauke Neuhaus. Janiska machte 10 Punkte gegen Schwerin.  © Matthias Rietschel

Fehlstart im doppelten Sinne: Der DSC lag schnell 0:4 hinten. Dann gab es Technikprobleme (Rechner) und es folgte eine fast zehnminütige Zwangspause. Die Trommler beider Fanlager sorgten derweil für Stimmung.

Nach dem 5:9 kamen die Gastgeberinnen in Fahrt, machten drei Punkte in Folge. Der Ausgleich gelang mit dem 10:10. Maja Storck sorgte für die erste Führung - 11:10.

Die Schweizerin lief jetzt zur Hochform auf, schlug zweimal nacheinander zu - 13:11. Monique Strubbe zog ein Ass "aus dem Ärmel" - 18:14. Der Meister blieb am Drücker, der erste Satzball brachte das 25:22.

Nach Tod von Dynamo-Idol: So verneigt sich Fußball-Deutschland vor "Dixie" Dörner
Dynamo Dresden Nach Tod von Dynamo-Idol: So verneigt sich Fußball-Deutschland vor "Dixie" Dörner

Im zweiten Durchgang legten die Dresdnerinnen, bei denen Libera Teodora Pusic nach ihrer Schulterverletzung ins Team zurückgekehrt war, gleich nach. Sie machten enorm viel Druck, Schwerin offenbarte immer wieder Probleme in der Annahme. Da halfen auch die Auszeiten von Gästetrainer Felix Koslowski wenig.

Die Waibl-Schützlinge hatten zwischenzeitlich bereits zwölf Zähler Vorsprung (21:9). Madeleine Gates schlug schließlich zum 25:15 zu.

Der DSC feiert den 3:0-Heimsieg gegen Schwerin. Mit der Nummer 11 MVP und Topscorerin Maja Storck.
Der DSC feiert den 3:0-Heimsieg gegen Schwerin. Mit der Nummer 11 MVP und Topscorerin Maja Storck.  © Matthias Rietschel

Zwischenzeitlich wurde es immer wieder eng - und spannend!

Der dritte Akt war bis zum 14:14 eine enge Kiste. Ein Doppelschlag von Topscorerin Storck (insgesamt 19 Punkte) brachte das 16:14, ein Schweriner Fehler das 17:14. Trotzdem blieb es spannend. Aber in der Schlussphase zog der Meister durch. Nach einem Angriffsfehler der Gäste hieß es 25:21. Nach 82 Minuten war der Ost-Klassiker entschieden.

"Es war ein tolles Erlebnis zu sehen, wie die Fans in der Halle glücklich sind", sagte Chefcoach Waibl. "Wir haben wahnsinnig viel Druck gemacht. Wir hatten außer am Anfang nur wenige Fehler. Man erwartet nicht, dass man 3:0 gegen Schwerin gewinnt."

Titelfoto: Matthias Rietschel

Mehr zum Thema DSC Damen Volleyball: