Nach Sieg gegen Oythe: Jetzt muss der DSC im Pokal wieder gegen Potsdam ran!

Dresden/Oythe - Mit einem anfangs stockenden Motor, doch am Ende souverän haben sich die Volleyball-Girls des DSC den Einzug ins DVV-Pokalviertelfinale gesichert. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich auswärts beim Nord-Zweitligisten VfL Oythe mit 3:0 (25:17, 25:17, 25:12) durch.

DSC-Coach Alexander Waibl und sein Team waren früh 5.30 Uhr am Spieltag losgefahren. Am Ende holte die Mannschaft sich souverän den Sieg.
DSC-Coach Alexander Waibl und sein Team waren früh 5.30 Uhr am Spieltag losgefahren. Am Ende holte die Mannschaft sich souverän den Sieg.  © Lutz Hentschel

Im Viertelfinale wartet jetzt mal wieder der SC Potsdam. Der Supercup-Sieger setzte sich am Samstagabend ganz locker mit 3:0 (25:13, 25:21, 25:10) bei den Roten Raben Vilsbiburg durch. Die Begegnung steigt auf jeden Fall in der heimischen Margen Arena am ersten Adventswochenende (26./27. November). Genau terminiert ist die Partie noch nicht.

Der DSC spielte nicht nur den Saisonauftakt gegen Potsdam (1:3), sondern schied auch vergangene Saison im Meisterschaftshalbfinale gegen das Team von Trainer Guillermo Hernandez aus. Im Pokal triumphierte der DSC allerdings im Halbfinale in Potsdam, drehte dabei einen fast verloren geglaubten fünften Satz noch in den Sieg.

Vor dem ersten Aufschlag in Oythe sagte der Kommentator im Sport1Extra-Livestream, dass der Gastgeber vor allem Lara Berger und Jennifer Janiska in den Griff bekommen müsse, doch beide standen gar nicht auf dem Feld.

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Alex Waibl hatte nach dem 3:0-Sieg gegen den VC Neuwied am Mittwoch nämlich ordentlich rotiert und gab seinen Stammkräften eine Verschnaufpause. Lediglich Monique Strubbe (22) und Elisa Lohmann blieben übrig. Ansonsten durften Mika Grbavica, Kveta Grabovska, Lena Linke, Agnes Pallag und Julia Wesser ran.

DSC sicherte sich den 3:0-Sieg, am Ende gibt es Gold und Blumen

Zuspielerin Kveta Grabovska erhielt die goldene MVP-Medaille für die wertvollste Spielerin.
Zuspielerin Kveta Grabovska erhielt die goldene MVP-Medaille für die wertvollste Spielerin.  © Lutz Hentschel

Um 5.30 Uhr war der Bus erst am Samstagmorgen nach Vechta gerollt. So war es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass beim zweiten Anzug des DSC nicht alles rund lief.

Nach einer kleinen Aufwärmphase mit einem 0:2-Rückstand und einem engen 8:7 zur ersten technischen Auszeit, sorgte Strubbe mit ihren Aufschlägen für klare Verhältnisse. Fünf Asse servierte sie.

Zur zweiten technischen Auszeit stand es somit 16:8. Den ersten Satzball verwandelte der DSC mit einem Block.

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Im zweiten Durchgang tat sich das Waibl-Team deutlich schwerer. Schon beim 4:3 kam Linda Bock für Julia Wesser, die einen unglücklichen Tag erwischte. Doch nicht alles klappte beim sechsmaligen deutschen Meister, der Coach musste beim 14:9 und 15:13 zwei Auszeiten nehmen. Bis auf 15:13 kam der Zweitligist heran.

Beim 19:15 kamen mit Zuspielerin Sarah Straube und Berger weitere Stammkräfte. Oythe wehrte noch zwei Satzbälle ab, ehe der Durchgang mit 25:17 an den DSC ging.

DSC-Zuspielerin Kveta Grabovska bekommt die MVP-Medaille

Im dritten Satz waren Straube und Berger wieder draußen, Bock blieb hingegen auf dem Feld. Mit einer am Ende souveränen Vorstellung holte sich der Bundesligist den Sieg und verwandelte gleich den ersten Matchball mit einem Ass.

Anschließend gab es eine zuckersüße Szene. Denn ein ganz kleiner Junge war so angetan von Bock, dass er ihr vor der MVP-Ehrung einen Blumenstrauß überreichte.

Die Goldmedaille für die wertvollste Spielerin ging dann an Regisseurin Kveta Grabovska, auf der Gegenseite bekam Paulina Brys (ehemals Gomulka) Silber, gegen die Waibl schon mit dem DSC in der Bundesliga spielte. Sie lief für Suhl und Hamburg auf.

Originalfassung vom 12. November, 16.45 Uhr, aktualisiert um 20.27 Uhr.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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