Vor nur 150 Fans: Die DSC-Girls fertigen Münster glatt mit 3:0 ab

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge haben das erste Heimspiel der neuen Bundesligasaison mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:16) gegen den USC Münster gewonnen. Es war eine geschichtsträchtige Partie: das erste Bundesliga-Spiel in der Margon Arena nach der langen Pause von 234 Tagen. Obendrein waren auf den Rängen gemäß der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung statt 3000 nur 150 Zuschauer zugelassen.

Die DSC-Girls feiern den 3:0-Sieg gegen Münster.
Die DSC-Girls feiern den 3:0-Sieg gegen Münster.  © Lutz Hentschel

Die Gastgeberinnen legten vor der Minikulisse die ersten zwei Punkte vor, aber der USC blieb dran. 

Nach dem 5:5 ging DSC-Boss Jörg Dittrich als fünfter Mann in den Fan-Block und gab an der Trommel den Rhythmus vor. Beim 12:9 hatte der Pokalsieger erstmals drei Punkte Vorsprung. Und erhöhte bei einer starken Aufschlagserie von Jennifer Janiska auf 15:9. 

Die Dresdnerinnen zeigten sich äußerst konzentriert, machten nur wenige Fehler. Nach einer starken Blockaktion hieß es 23:13. Camilla Weitzel verwandelte den ersten Satzball zum 25:14.

Bei der ersten technischen Auszeit im zweiten Akt hatte die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl mit 8:4 die Nase vorn, aber Münster glich mit vier Zählern in Folge zum 8:8 aus. 

Der DSC verlor etwas den Faden und lag zur zweiten technischen Auszeit 14:16 hinten. Doch Lena Stigrot & Co. kamen zurück. Mit dem 17:17 gelang der Ausgleich, Maja Storck schlug danach zum 18. Punkt zu, ein Block brachte den 19. - die Gastgeberinnen waren wieder am Drücker. Nach dem 24:22 durch Stigrot wechselte Waibl Emma Cyris zum Aufschlag ein. Der Joker stach - 25:22!

Mit der 2:0-Satzführung war die Vorentscheidung gefallen. Mit einem Ass zum 25:16 band Janiska nach 74 Minuten den Sack zum 3:0-Heimsieg zu.

"Ich bin rundum zufrieden mit meiner Mannschaft, es hat Spaß gemacht", sagte Chefcoach Alex Waibl. Mit Blick auf die Zuschauerproblematik ergänzte er: "Wir müssen so gut es geht Volleyball spielen - auch für die Fans, die zu Hause vorm Fernseher sitzen." 

Titelfoto: Lutz Hentschel

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