Wahnsinn in Suhler Wolfsgrube! DSC steht nach Sieg im Pokal-Halbfinale

Suhl - Der Traum vom DVV-Pokalfinale lebt. Der Dresdner SC hat die Nervenschlacht in der Suhler Wolfsgrube mit 3:2 gewonnen und steht damit im Halbfinale. Um 21.42 Uhr fiel mit einem Blockpunkt zum 16:14 im Tiebreak die Entscheidung. Der Meister benötigte beim starken VfB Suhl einen Kraftakt.

Maja Storck im Angriff gegen den VfB Suhl.
Maja Storck im Angriff gegen den VfB Suhl.  © Bastian Frank

"Das wird ein knackiges Match, sicher wieder sehr, sehr eng", hatte Alex Waibl vorab prophezeit. Damit lag der DSC-Coach gleich im ersten Satz absolut richtig.

Der VfB legte zu Beginn vor, war konsequenter. Die Dresdnerinnen lagen 4:9 hinten. Sie kämpften sich auf 10:11 heran, aber die Gastgeberinnen schlugen zurück.

Erst mit dem 18:18 gelang nach einer erfolgreichen Challenge der Ausgleich. Nach einem Ball des Gegners ins Aus führte der DSC erstmals - 20:19.

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Die Schlussphase war megaspannend. Zweimal hatte der VfB Satzball, aber das Waibl-Team konnte jeweils erfolgreich abwehren. Dann das 26:25 für die Gäste, das Jennifer Janiska zum 27:25 veredelte.

Auch der zweite Durchgang war spannend bis zum letzten Ballwechsel. Mehrere Challenges und technische Probleme sorgten für Unterbrechungen in der Schlussphase.

Dann sah Dresdens Madeleine Gates die Gelbe Karte wegen Spielverzögerung. Sie hatte sich zu lange den Schnürsenkel zugebunden. Der DSC gab eine 22:20-Führung noch ab - 25:27 nach dem dritten Satzball für Suhl.

Packende Schlussphase zwischen dem Dresdner SC und dem VfB Suhl

Was für eine Nervenschlacht, was für ein Jubel: Hier feiern (v.l.) Jennifer Janiska, Maja Storck und Madeleine Gates.
Was für eine Nervenschlacht, was für ein Jubel: Hier feiern (v.l.) Jennifer Janiska, Maja Storck und Madeleine Gates.  © Bastian Frank

Autsch! Im dritten Akt kamen die Waibl-Schützlinge nicht in die Gänge. Fehler über Fehler - 4:11. Da halfen weder Wechsel noch Auszeiten. Ein Dresdner Annahmefehler brachte das 13:25!

Aber der DSC kam aus der Versenkung zurück. Übernahm im vierten Durchgang schnell die Führung. Bis zum 20:16 sah das gut aus. Dann mehrten sich wieder die Fehler - 20:20.

Im Endspurt drehten die Dresdnerinnen dann wieder auf - 25:21. Wie schon beim mit 3:2 gewonnenen Bundesliga-Duell in der Wolfsgrube musste wieder der Tiebreak her.

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Zum Seitenwechsel lag das Waibl-Team 6:8 hinten. Beim Stand von 13:14 wehrte der Meister nach langem Ballwechsel einen Matchball des VfB ab. Um danach mit zwei Blockpunkten zum 16:14 ins Pokal-Halbfinale einzuziehen.

Wahnsinn! Nach 151 Minuten Spielzeit lagen sich die DSC-Girls überglücklich in den Armen.

Titelfoto: Bastian Frank

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