Dresden Monarchs: Saisonstart im September? Nur mit Fans

Dresden - In einer zweistündigen Videokonferenz haben die GFL-Vereine grünes Licht für eine Saison 2020 von September bis November gegeben. Die Liga-Leitung wird die detaillierten Planungen dafür fortführen.

Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler .
Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler .  © Lutz Hentschel

Der 26. Juli wurde als "Point of no return" festgelegt. Stimmen die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis dahin, soll es eine Saison in GFL und in der GFL2 geben.

Heißt: Die gesetzlichen Vorgaben müssen das zulassen, alle Teams im August ausreichend Gelegenheit für echtes Mannschaftstraining haben. Zudem darf die Ausrichtung der Spiele für die Vereine keine übermäßigen finanziellen Risiken bergen, was im Klartext bedeutet: Fans müssen zugelassen sein! Jörg Dreßler, Geschäftsführer der Dresden Monarchs: "Wenn das nicht gewährleistet ist, wird es keine Saison geben."

Die Teilnahme am Spielbetrieb ist freiwillig. Jeder Verein kann bis zum 15. Juni frei entscheiden wird, ob er sein Team meldet oder nicht. 

Staffel Nord und Süd sollen in jeweils zwei Untergruppen zu vier Team aufgeteilt werden

Läuft alles nach Plan, spielen Monarchs-Kicker Florian Finke (M.) & Co. ab 5. September eine verkürzte GFL-Saison.
Läuft alles nach Plan, spielen Monarchs-Kicker Florian Finke (M.) & Co. ab 5. September eine verkürzte GFL-Saison.  © Lutz Hentschel

Absagen ziehen keinerlei Sanktionen nach sich. Dreßler: "Wir werden spielen, sehen es auch nicht als Übergangssaison. Wenn die Spitzenteams wie Braunschweig und Schwäbisch Hall antreten, ist alles gut. Die sind unsere Gradmesser."

Bei Teilnahme aller 16 Teams werden die Staffeln Nord und Süd jeweils in zwei Untergruppen zu vier Mannschaften aufgeteilt, die ab 5. September eine sechswöchige Punktrunde (Hin- und Rückspiel) austragen. 

Die beiden besten Teams jeder der vier Gruppen bestreiten danach die Play-offs mit Viertel- und Halbfinale sowie German Bowl.

Absteiger wird es keine geben, der Meister der GFL2 darf entscheiden, ob er sein Aufstiegsrecht nutzt oder in der Saison 2021 im Unterhaus bleibt.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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