Monarchs-Coach Däuber: "Haben bei den Big Plays der Kölner nicht gut ausgesehen!"

Dresden/Köln - "Wir haben in jedem Viertel gezeigt, dass wir Köln schlagen können, aber eben nicht durchgängig. Das müssen wir zu Hause besser machen", richtete Coach Ulrich Däuber (51) von den Dresden Monarchs schon wenige Minuten nach dem 41:48 seiner Boys bei den Cologne Crocodiles den Blick aufs Rematch am Sonnabend.

Die in Gold spielenden Dresden Monarchs bekamen die Kölner in der zweiten Hälfte nicht in den Griff.
Die in Gold spielenden Dresden Monarchs bekamen die Kölner in der zweiten Hälfte nicht in den Griff.  © imago images/Herbert Bucco

Kurz nach der Pause hatten die Dresdner mit 31:24 geführt, danach gaben sie die Partie aus der Hand. "Köln hatte dann ein paar Big Plays, da haben wir in der Defense nicht gut ausgesehen", bemängelte der Trainer.

Auch mit der Offense, die - jeweils auf Pass von Quarterback Kyle James Carta-Samuels - durch David Baum, Naji El Ali, zweimal Radim Kalous und Darrell Stewart - fünf Touchdowns produzierte, war Däuber nicht zufrieden. "Wir haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt", monierte er.

Wie die Möglichkeit, bei Ballbesitz 42 Sekunden vorm Ende des fast dreieinhalbstündigen Krimis nach einem überraschenden Onside Kick von Florian Finke (fünf PAT, zwei Field Goals) per Touchdown/PAT noch zum Ausgleich zu kommen.

Zum Glück verbirgt die Maske den wahren Gesichtsausdruck von Headcoach Ulrich Däuber (51). Er war in Köln bedient.
Zum Glück verbirgt die Maske den wahren Gesichtsausdruck von Headcoach Ulrich Däuber (51). Er war in Köln bedient.  © Lutz Hentschel

Däuber: "Da hat Köln ein-, zweimal Druck auf unseren Quarterback gemacht. Aber mit solchen Situationen müssen wir zurechtkommen, auch die müssen wir meistern, wenn wir wirklich ganz oben mitspielen wollen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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