Aggressiv und treffsicher: Eislöwen feiern ihren ersten Auswärtssieg!

Heilbronn - Wer hätte das gedacht? Bis zum 19. Januar mussten die Fans der Dresdner Eislöwen auf den ersten Auswärtssieg warten. Im Kellerduell bei den Heilbronner Falken gewannen sie 5:2 (0:0, 4:2, 1:0).

Wie im Heimspiel am Freitag setzten die Eislöwen Steve Hanusch (l.) und Christian Neuert (M.) die Heilbronner um Jan Pavlu früh unter Druck.
Wie im Heimspiel am Freitag setzten die Eislöwen Steve Hanusch (l.) und Christian Neuert (M.) die Heilbronner um Jan Pavlu früh unter Druck.  © Lutz Hentschel

Das Team von Andreas Brockmann wirkte ordentlich wachgerüttelt. Denn im Gegensatz zum müden Auftritt in Bayreuth machten die Eislöwen das, was sie sollen. Aggressiv den Gegner attackieren, schnell nach vorn spielen und viel Druck auf den Kasten von Falken-Keeper Arno Tiefensee ausüben.

Manko: Es war noch keine klare Torchance im ersten Drittel dabei. Die Gastgeber hatten dagegen zwei. Die Beste besaß Bryce Gervais (14.), doch bei seinem Alleingang war Riku Helenius stark zur Stelle.

Im Mittelabschnitt mussten sich die Dresdner Fans vor den Bildschirmen die Augen vor Verwunderung reiben.

Via SpradeTV sahen sie, dass ihre Lieblinge in drei aufeinander folgenden Überzahlsituationen jeweils zuschlugen.

Sehenswerte Partie ab der Mitte: Reichlich Action auf dem Heilbronner Eis

Vladislav Filin.
Vladislav Filin.  © Lutz Hentschel

Den Auftakt machte Steve Hanusch (26.), der einfach mal abzog. Zwei Minuten später lief Roope Ranta aufs Falken-Gehäuse, Schuss, Tor.

Erneut zwei Minuten drauf, holte Alexander Dotzler den Schlagschuss raus, Tiefensee musste prallen lassen und Elvijs Biezais netzte im Nachschuss ein - 3:0. Wahnsinn!

Die Heilbronner wechselten den Keeper und die Spieler waren wach. Marcus Götz (34.) und Philipp Preto (37.) machten es wieder eng mit ihren Treffern. Doch die Eislöwen zerbrachen nicht, stattdessen gelang Vladislav Filin (39.) das 4:2.

Drei Minuten vorm Ende nahmen die Falken ihren Keeper raus, setzten alles auf eine Karte. Und Eislöwe Toni Ritter (58.) machte den Deckel mit dem 5:2 drauf.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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