Ausgekontert! Dresdner Eislöwen verlieren gegen die Löwen aus Frankfurt

Frankfurt am Main - Bereits nach 31 Minuten war die Partie für die Dresdner Eislöwen bei den Löwen Frankfurt gelaufen. Am Ende verlor das Team von Andreas Brockmann 1:5 (1:2, 0:3, 0:0).

Eislöwen-Coach Andreas Brockmann (h.) war sichtlich unzufrieden nach dem zweiten Drittel.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann (h.) war sichtlich unzufrieden nach dem zweiten Drittel.  © imago images/Jürgen Kessler

"Wir wussten, dass es schwer wird. Hatten uns viel vorgenommen, aber lassen uns überlaufen. Laufen in die Konter", haderte Eislöwe Vladislav Filin vor seinem zweiten Gang in die Kabine. Da stand es bereits 1:5.

Beim ersten Frankfurter Treffer hatte sein Team noch Pech. Darren Mieszkowski (6.) fälschte nach einem Schuss die Scheibe unhaltbar für Janick Schwendener ins Dresdner Gehäuse ab.

22 Sekunden später wurde deutlich, was der Spitzreiter aktuell so stark macht. In der neutralen Zone ergattert er die Scheibe und in Blitzgeschwindigkeit wird der Gegenzug eingeleitet. Dylan Wruck konnte so ungestört einnetzen.

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Als Arturs Kuminsch in die Kühlbox musste, befürchtete man Schlimmes. Immerhin hat Frankfurt das beste Powerplay der DEL2, aber stattdessen verkürzte Nicklas Mannes (12.) auf 1:2. So ging's in die Pause.

Dresdner Eislöwen zu harmlos, Lausitzer Füchse besiegen die Eispiraten aus Crimmitschau.

Frankfurts Dylan Wruck (l.) netzt hier ungestört zum 2:0 für die Hessen ein.
Frankfurts Dylan Wruck (l.) netzt hier ungestört zum 2:0 für die Hessen ein.  © imago images/Rene Schulz

Was Brockmann da schon nicht gefallen haben dürfte, war die Schussstatistik bis dahin. Lediglich sechsmal hielt Dresden aufs gegnerische Tor - zu wenig.

Zumal Rylan Schwartz 45 Sekunden nach der Pause auf 1:3 stellte. Jordan Knackstedt (29.) und Timo Walther hatten die Chance aufs 2:3, aber sie schoben sich die Scheibe nur hin und her, statt zu schießen.

Eine ähnliche Situation nutzten die Gastgeber cleverer durch Ryon Moser (30.) und Yannick Wenzel (31.) legte nach.

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In Weißwasser stieg parallel das Sachsenderby zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eispiraten aus Crimmitschau.

Die ersten zwanzig Minuten waren ausgeglichen. Nach der Pause legte Hunter Garlent (22./25.) zweimal für Peter Quenneville auf und die Füchse führten 2:0.

Thore Weyrauch (35.) verkürzte, aber im Schlussdrittel drehten Filip Reisnecker (46.) und Scott Feser (50.) die Partie zum 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) aus Weißwasseraner Sicht. Damit bleiben die Piraten ungeschlagen.

Titelfoto: imago images/Jürgen Kessler

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