Bei 1:4-Niederlage: Eislöwen-Goalie Vieregge bekam eine kleine Lehrstunde

Dresden - Kämpften die Dresdner Eislöwen die vergangenen Jahre immer bis zur letzten Sekunde der Hauptrunde um die Play-off-Plätze, reisen sie am Samstag zum Keller-Duell nach Bayreuth.

Eislöwen-Goalie Nick Vieregge ließ im Spiel gegen Freiburg nicht nur einmal den kurzen Pfosten offen und kassierte so zwei Tore.
Eislöwen-Goalie Nick Vieregge ließ im Spiel gegen Freiburg nicht nur einmal den kurzen Pfosten offen und kassierte so zwei Tore.  © Lutz Hentschel

Es wird darum gehen, den Vier-Punkte-Vorsprung auf die Tigers auszubauen und das Minimalziel von Chance Andreas Brockmann - "nicht Letzter zu werden" - zu erfüllen. Vielleicht auch den Trainer wieder etwas zu versöhnen. Er war nach der 1:4-Heimpleite (0:1, 1:2, 0:1) gegen Freiburg am Donnerstagabend nicht so happy.

"Wir haben gekämpft, aber am Ende des Tages fehlte uns die Qualität und die Disziplin. Im Powerplay treffen wir das leere Tor nicht und geben die Gegentore zu leicht her. Es fehlt aber auch an der Energie. Die clevere und diszipliniertere Mannschaft hat verdient gewonnen", bilanzierte der 53-Jährige nach der Partie.

In der erzielte Toni Ritter (22.) das einzige Dresdner Tor. Bereits im ersten Powerplay hatte der Eislöwen-Stürmer eine Top-Chance, schob die Scheibe aber am leeren Kasten von gut parierenden Wölfe-Keeper Benjamin Meisner vorbei. Von Roope Ranta war auch wenig zu sehen.

Und im Tor sammelte Nick Vieregge wieder wertvolle Erfahrung. Für seine 18 Jahre hielt er sehr ordentlich. Bei einer Szene hätte er aber cleverer sein müssen. Die 32. Minute war's, da wollte der Freiburger Christoph Kiefersauer vorm Löwen-Tor abziehen.

Vieregge ging mit seinem Stock dazwischen, schob die Scheibe aber so ungünstig raus, dass Kiefersauer in der Drehung schießen konnte und der Löwen-Goalie hatte seine kurze Ecke offen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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