Bittere Eislöwen-News: Der Sonderzug fällt ins Wasser!

Dresden - Freitag Crimmitschau, am Dienstag Krefeld und am 1. Advent Landshut - für die drei Heimspiel-Knaller werben die Dresdner Eislöwen gerade um die Gunst der Fans. Auf dieser Werbung jubelt Stürmer Timo Walther. Schafft es der 24-Jährige auch in diesen Heimspielen?

Der Sonderzug rollt dieses Jahr nicht nach Bad Nauheim. Dafür soll ein Bus-Konvoi rollen.
Der Sonderzug rollt dieses Jahr nicht nach Bad Nauheim. Dafür soll ein Bus-Konvoi rollen.  © Eric Münch

Zumindest für Freitag lautet die Antwort: Nein. Immerhin hatte sich Walther Ende September im Spiel gegen Bayreuth eine schwere Oberkörper-Verletzung zugezogen.

Coach Andreas Brockmann (55): "Timo trainiert seit Samstag voll mit, wenn es sein müsste, könnten wir ihn einsetzen. Aber er hat sieben Wochen gefehlt, das holt man nicht in einer auf." Zumal alle anderen fit sind.

Walther: "Ich hätte gern das Derby vor heimischer Kulisse gespielt, das ärgert mich jetzt schon." Er ist aber froh, wieder Teil der Gruppe im Training zu sein: "Es macht Spaß und ich werde um meinen Platz kämpfen. Die Verletzung ist so weit wieder in Ordnung, dass ich ohne Risiko ins Spiel gehen kann. Ich werde noch etwas brauchen, um mich reinzufinden."

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Spätestens beim Heimspiel gegen Krefeld dürfte er Eiszeit bekommen. Beim Derby bleibt ihm am Freitag wie beim 3:1-Sieg im Sahnpark nur die Zuschauer-Rolle. Dieses Mal wollen die Westsachsen die Punkte mitnehmen, die Eislöwen wollen sie aber behalten.

Dresdner Eislöwen mit bitterer Nachricht: Der Sonderzug fällt ins Wasser!

Für deren Fans gibt's eine bittere Nachricht. "Wir müssen den Sonderzug am 28. Dezember nach Nauheim absagen", so der Fan-Beauftragte Lars Stohmann.

Neben dem Fakt, dass nicht genügend Tickets verkauft wurden, hätten die Fans baustellenbedingt eine 15-stündige Rückfahrt in Kauf nehmen müssen. "Deshalb wollen wir jetzt einen Bus-Konvoi zum Spiel machen", so Stohmann.

Titelfoto: Eric Münch

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