Bleibt Knackstedt bei den Eislöwen? Zeichen stehen auf Abschied

Dresden - Bleibt Jordan Knackstedt ein Eislöwe? Die Frage beschäftigt die Fans. Entschieden ist sie noch nicht, aber die Zeichen stehen auf Abschied ...

Im Eislöwen-Dress fühlte sich Jordan Knackstedt (M.) immer wohl. Vor dem Tor zählt er zu den gefährlichsten Stürmern der DEL2, aber bleibt er der Liga und Dresden treu?
Im Eislöwen-Dress fühlte sich Jordan Knackstedt (M.) immer wohl. Vor dem Tor zählt er zu den gefährlichsten Stürmern der DEL2, aber bleibt er der Liga und Dresden treu?  © Eric Münch

Als Marian Ziburske bei den Eislöwen als Sponsor und Gesellschafter vor zwei Jahren einstieg, brachte der Immobilienunternehmer den kanadischen Top-Stürmer aus Crimmitschau mit. 

In 118 Spielen für die Dresdner erzielte der 31-Jährige 49 Tore und legte 121 auf.

Diese Tormaschine kostet, gleichzeitig müssen die Eislöwen durch Corona und die Folgen den Gürtel enger schnallen. "15, 20 Prozent des Etats müssen wir sparen", erklärte Geschäftsführer Maik Walsdorf. "

Da wir bei den Busfahrten wenig Potenzial haben, wird das meiste beim Spieleretat passieren. Deshalb steht hinter Jordan ein sehr, sehr großes Fragezeichen."

Die Eislöwen wollen ihn halten, die Frage ist, können sie sich finanzielle einigen? "Ich tausche mich wöchentlich mit Knackstedt aus. Jordan hat keinen Druck, alle nordamerikanischen Spielern pokern zurzeit", so der Sportliche Berater der Eislöwen, Marco Stichnoth. 

Maik Walsdorf
Maik Walsdorf  © Lutz Hentschel

"Wir wollen ihn halten, ob's am Ende reicht, wird sich zeigen." Er kündigt gleichzeitig an: "Ziel ist es, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. Es werden vielleicht nicht die ganz großen Namen, aber die Vergangenheit hat gelehrt, dass die großen Namen nicht immer ein Garant für Erfolg sind."

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