Derbe Pleite: Dresdner Eislöwen verlieren gegen Bad Nauheim

Bad Nauheim - Schnell, vielleicht zu schnell für die Dresdner Eislöwen ging's am Sonntagabend im Colonel-Knight-Stadion von Bad Nauheim teilweise zur Sache. Und so kassierten sie gegen die Roten Teufel eine 1:4-Pleite (0:0, 0:3, 1:1).

Die Roten Teufel waren eine Nummer zu stark für die Dresdner Eislöwen.
Die Roten Teufel waren eine Nummer zu stark für die Dresdner Eislöwen.  © imago/eibner

Die ersten zwanzig Minuten waren ausgeglichen und beide Teams extrem stark im Umschaltspiel. "Es ist sehr schnell, sehr intensiv und schwierig zu verteidigen", meinte Eislöwe Philipp Kuhnekath in der ersten Pause. "Nach jedem Scheibengewinn geht's direkt wieder nach vorne. Bisher haben wir es aber gut gemacht, lassen wenig Chancen zu."

Doch als lediglich neun Sekunden von der Uhr im Mittelabschnitt runtergelaufen waren, gab's die kalte Dusche für das Team von Andreas Brockmann. Nauheims Tim Coffman zog trocken ab - 0:1.

Als Eislöwen-Goalie Jonas Neffin die Scheibe nach dem Schuss von Patrick Seifert aus der Fanghand rutschte, stand Michael Bartuli leider richtig - 0:2 (26.). Und in Überzahl stand Tobias Wörle völlig frei - 0:3 (28.).

Petersen bleibt bis 2025 bei den Eislöwen: "Hier bekomme ich das Vertrauen und die Eiszeit"
Dresdner Eislöwen Petersen bleibt bis 2025 bei den Eislöwen: "Hier bekomme ich das Vertrauen und die Eiszeit"

Als Marc El-Sayed (47.) dann die zweite Überzahl zum 0:4 nutzte, war die Messe gelesen.

Zehn Eislöwen-Fans waren in Bad Nauheim dabei, nächstes Mal sollen es 300 werden

Wichtig für Coach Brockmann: Seine Dresdner gaben nicht auf. Jordan Knackstedt (49.) passte in Überzahl auf Johan Porsberger. Der Schwede zog vom Bullykreis ab. Nauheim-Goalie Felix Bick konnte nur mit den Matten parieren und Vladislav Filin war zum Nachschuss zur Stelle - 1:4. Wenig später hämmerte Simon Karlsson die Scheibe an die Latte - Pech.

Zehn Eislöwen-Fans hatten am Sonntag den Weg in die Kurstadt angetreten. Beim nächsten Auswärtsspiel in Nauheim sollen es mindestens 300 werden. Grund: Am 28. Dezember soll ein Sonderzug nach Hessen rollen.

"Die Sonderzugfahrten haben eine große Tradition, die nun nach der coronabedingten Pause wieder aufgenommen werden soll", so der Fanbeauftragte der Dresdner, Lars Stohmann.

"Wir sind bereits in Absprachen mit Nauheim und werden in Kürze zu den anstehenden Verkaufstagen informieren. In jedem Fall werden mindestens 300 Anmeldungen benötigt, um den Sonderzug auf die Reise schicken zu können." Geplant ist ein Ticketpreis von 120 Euro.

Titelfoto: imago/eibner

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen: