Dream-Team rettet Eislöwen den Derby-Sieg

Dresden - "Wir hatten am Ende Glück", so Eislöwen-Verteidiger Kevin Lavallee nach dem 3:2-Derbysieg (2:1, 0:1, 0:0) gegen die Gäste aus Crimmitschau. Die Entscheidung fiel wie beim ersten Liga-Duell der Teams in der Verlängerung.

Jordan Knackstedt (l.) spielte den entscheidenden Pass auf Nick Huard (M.), der hier zum 3:2-Sieg einnetzt.
Jordan Knackstedt (l.) spielte den entscheidenden Pass auf Nick Huard (M.), der hier zum 3:2-Sieg einnetzt.  © Lutz Hentschel

Da durften diesmal Jordan Knackstedt und Nick Huard nach langer Zeit mal wieder gemeinsam auf dem Eis stehen - und das zahlte sich für die Dresdner aus.

Als ein ETC-Stürmer beim Spielaufbau in der Neutralen Zone den Puck durch gutes Forechecking von Knackstedt an diesen verlor, konnte der Eislöwen-Kapitän zum Gegenangriff starten. In der "Zwei-auf-eins"-Situation hatte er das Auge für Huard, der einnetzte.

Die Dresdner Eislöwen retteten damit zwei Punkte.

Drei hätten es sein können. Louis Trattner (8.) brachte die Hausherren in Front, Evan Trupp hatte ihm die Scheibe mustergültig vor die Schlittschuhe serviert. Mit einem nahm er diese an und schob sie anschließend mit der Kelle ins Tor. Mit einem platzierten Schuss ins Eck erhöhte Vladislav Filin (10.) in Überzahl auf 2:0.

"Wir sind sehr gut gestartet", lobt Eislöwen-Coach Rico Rossi.

ETC-Coach Mario Richer war nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.
ETC-Coach Mario Richer war nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.  © Thomas Heide
Eislöwen Louis Trattner (r.) spielte die Scheibe mit der Rückhand an drei ETCern vorbei ins Tor zum 1:0.
Eislöwen Louis Trattner (r.) spielte die Scheibe mit der Rückhand an drei ETCern vorbei ins Tor zum 1:0.

Eislöwen entscheiden Derby gegen den ETC Crimmitschau in der Verlängerung für sich

Louis Trattner (l.) bedankt sich bei seinem Eislöwen-Teamkollegen Evan Trupp für die Vorlage.
Louis Trattner (l.) bedankt sich bei seinem Eislöwen-Teamkollegen Evan Trupp für die Vorlage.  © Lutz Hentschel

Aber wieder verspielte sein Team die Führung. Auch weil die Eispiraten Fahrt aufnahmen. Erst traf Timo Gams (19.) in Überzahl, und Sekunden vor der zweiten Pause netzte Marius Demmler ein.

Daran hatte der Eislöwen-Kapitän eine Aktie: Knackstedt konnte die Scheibe an der Bande hinterm eigenen Kasten nicht kontrollieren, ETC-Stürmer Mathieu Lemay schnappte sich die und passte auf Demmler, der trocken abzog.

Im Schlussdrittel hatten beide Teams gute Chancen, aber die Keeper - Mark Arnsperger für den ETC und Eislöwe Riku Helenius - parierten stark. So ging's in die Verlängerung, in der die Stunde des ehemaligen Dream-Teams der Dresdner schlug.

"Es war kein perfektes Spiel von beiden Mannschaften", bilanzierte ETC-Coach Mario Richer."

Rossi war's egal. Er hofft, "dass dies der Mannschaft Selbstvertrauen gibt, denn den Unterschied haben Kleinigkeiten gemacht und das Glück.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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