Bick oder Kucis: Wen müssen die Eislöwen heute knacken?

Bad Nauheim - Gegen 13 Uhr stiegen die Dresdner Eislöwen am Donnerstag in den Bus, um die Fahrt nach Bad Nauheim anzutreten. Können sie bei den Roten Teufeln heute den ersten Sieg in der Pre-Play-off-Serie einfahren und am Sonntag daheim mit dem zweiten den Viertelfinal-Einzug klarmachen?

Eislöwen-Verteidiger Kevin Lavallee schobt die Scheibe hier Nauheims Keeper Bastian Kucis durch die Beine.
Eislöwen-Verteidiger Kevin Lavallee schobt die Scheibe hier Nauheims Keeper Bastian Kucis durch die Beine.  © Lutz Hentschel

Die Chance ist da, die Nauheimer hatten zuletzt Probleme und wären nach den letzten 15 Hauptrunden-Partien nur das Schlusslicht der DEL2. "Sie hatten Schwierigkeiten mit ihrer Offensive", weiß Eislöwen-Coach Rico Rossi. 

Lediglich 37 geschossene Tore belegen dies. Aber abschreiben würde der 54-Jährige die Hessen keinefalls: "Defensiv sind sie sehr stabil und haben mit Felix Bick einen Top-Torwart."

Wenn die Dresdner gegen die Teufel einen oder zwei Punkte in der Hauptrunde hergeben mussten, dann stand jedes Mal Bick zwischen den Pfosten - bei den zwei Drei-Punkte-Siegen der Eislöwen sein Vertreter Bastian Kucis. Wer heute als Goalie aufläuft, ist offen. Die Dresdner Fans hätten einen Favoriten.

Bei den Eislöwen ist klar, wer den Kasten sauber halten soll: Riku Helenius. Der Finne meinte gestern: "Ich bin fit - physisch sowie mental - und bereit für die Play-offs." Die kleinen Unsicherheiten zuletzt in der Liga sind abgehakt, der Fokus aufs Weiterkommen ins Viertelfinale gerichtet.

Mit in den Bus stieg gestern auch Elvijs Biezais, der Lette musste zuletzt zuschauen, weil nur Platz für vier Ausländer im Team ist. "Aber er ist immer eine Option", meinte gestern Coach Rico Rossi. Um wenig später zu erklären: "Es gibt aber keine große Diskussion, wer spielt und wer nicht." Bedeutet, Elvijs wird weiter zuschauen, da die Ausländer-Positionen an Dale Mitchell, Mario Lamoureux, Nick Huard und Helenius vergeben sind. Die Stimmung ist zudem im Team richtig gut. 

Rossi: "Die Erleichterung bei den Jungs ist groß. In den letzten drei Wochen war der Druck größer."

Rico Rossi (r)
Rico Rossi (r)  © Lutz Hentschel
Felix Bick
Felix Bick  © Thomas Heide

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