Eislöwen brechen im Sachsen-Derby den Sahnpark-Fluch! "War ein Sieg für die Fans"

Dresden/Crimmitschau - Die Dresdner Eislöwen haben den Sahnpark-Fluch besiegt! Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann hat mit dem 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) den ersten Erfolg seit Oktober 2015 in Crimmitschau gefeiert und die Serie der Eispiraten gestoppt.

Eislöwe Roope Ranta (l.) machte mit den Dresdner viel Druck aufs ETC-Tor und netzte zweimal ein.
Eislöwe Roope Ranta (l.) machte mit den Dresdner viel Druck aufs ETC-Tor und netzte zweimal ein.  © Andreas Kretschel

Die Löwen standen in der Pflicht. Nach dem peinlichen Heim-Auftritt gegen Frankfurt (2:10) meinte Brockmann: "Jeder solle in den Spiegel schauen und sich fragen, ob er seinen Job gemacht hat."

Zweikampfhärte, Aggressivität und Aktivität hatte der 53-Jährige schmerzlich vermisst am Freitag.

Die Ansprache hat gesessen. Im Sahnpark präsentierten sich die Eislöwen bissig, nahmen die Zweikämpfe an, gingen giftig vors gegnerische Tor und wurden belohnt.

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Als Kevin Lavallee (17.) auf der rechten Seite durchmarschierte, der Rückpass auf Roope Ranta gelang, netzte der Finne zur Führung ein.

Ranta war's auch in der 32. Minute, der auf 2:0 nach Vorarbeit von Jordan Knackstedt stellte. Und Thomas Supis sorgte Sekunden vor der zweiten Pause mit einem Abstauber-Tor fürs 3:0.

Doch der Sieg war noch nicht eingetütet. Die Gastgeber verkürzten durch Carl Hudson (49.) in Überzahl, rochen Morgenluft und hatten Glück. Als Timo Gams (53.) am Löwen-Tor vorbeirutschte, schob er die Scheibe in den Rücken von Goalie Riku Helenius.

Nach dem Treffer von Carl Hudson (2.v.r.) zum 3:1 rochen die Eispiraten nochmal Morgenluft.
Nach dem Treffer von Carl Hudson (2.v.r.) zum 3:1 rochen die Eispiraten nochmal Morgenluft.  © Andreas Kretschel

Der versuchte sie unter sich zu begraben, aber Supis stieß ihn an, die Scheibe löste sich und rutschte ins Tor. Zum Glück machte Knackstedt 30 Sekunden vorm Ende den Deckel zum 4:2 drauf.

Brockmann happy: "Ich bin sehr, sehr glücklich. Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt, war diszipliniert und hat viel Druck gemacht. Das war ein Sieg für die Fans."

Titelfoto: Andreas Kretschel

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